Uerdingen: Kein Vertrag für Zulechner

Seit Dezember 2017 ohne Spielpraxis

Der KFC Uerdingen wird dem Angreifer kein Vertragsangebot machen.

Traf in der vergangenen Saison drei Mal in 18 Spielen für Graz: Philipp Zulechner. ©Imago/GEPA Pictures

Im Rahmen eines Probetrainings wollte sich Philipp Zulechner in den letzten Tagen für einen Vertrag beim KFC Uerdingen empfehlen. Gelungen ist ihm das nicht: Der Tabellenzweite hat sich dazu entschieden, den 28-jährigen Mittelstürmer vorerst nicht zu verpflichten.

„Wir überlegen, ihn vor der Winterpause noch einmal einzuladen“, lässt Stefan Krämer im Kicker (Ausgabe vom 18.10.2018) aber noch eine Hintertür für eine spätere Verpflichtung offen. Zulechner stand bis Sommer in Graz unter Vertrag, wollte sein dort auslaufendes Arbeitspapier aber nicht verlängern.

Aigner glänzt in neuer Rolle

Sein letztes Ligaspiel bestritt der 28-Jährige im Dezember 2017, ein hartnäckiger Infekt setzte ihn für den Rest der Saison außer Gefecht. Auch deshalb nahm Uerdingen Abstand von einer Verpflichtung, dem ehemaligen österreichischen Nationalspieler fehlt schlicht und ergreifend die Spielpraxis, um dem Team sofort zu helfen.

In der Sturmspitze hat der Trainer des Aufsteigers zwar zahlreiche Möglichkeiten, seine Idealbesetzung aber noch nicht gefunden. Mal lässt Krämer nur mit einem zentralen Angreifer spielen, mal nominiert er eine Doppelspitze. Von den beiden etatmäßigen Mittelstürmern Lucas Musculus und Samed Yesil hat nur der Erstgenannte bereits ein Tor erzielt.

Daher stellte Krämer zuletzt bevorzugt Stefan Aigner in die Spitze. Der gelernte Flügelstürmer löste diese Aufgabe mit Bravour und ist für vier der letzten fünf Uerdinger Treffer verantwortlich. 

Einsatz von Keeper Vollath fraglich

Währenddessen bereitet die Torwartsituation Krämer weiter Kopfschmerzen. Stammtorhüter René Vollath wird derzeit von einer Sehnenreizung außer Gefecht gesetzt, er verpasste bereits die Partie gegen Jena vor der Länderspielpause. Die Chancen auf einen Einsatz am Samstag in Kaiserslautern sieht sein Trainer „bei 50 Prozent“.

Erste Alternative ist erneut der 22-jährige Robin Benz, der sowohl gegen Jena als auch im Landespokal unter der Woche nicht immer Ruhe und Souveränität ausstrahlte. „Robin bringt viel mit, was einen guten Torwart ausmacht. Wir glauben daran, dass er in der 3. Liga bestehen kann. Es gibt keinen Vertrauensverlust“, stärkte Krämer seiner eigentlichen Nummer zwei demonstrativ den Rücken.

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