1. FC Magdeburg gegen HFC

Analyse, Aufstellung & Quote für den 02.11.2019

Tobias Müller im HFC-Trikot.

Tobias Müller war beim letzten Duell zwischen Magdeburg und Halle noch für den HFC dabei. ©imago images

Das Duell des 1. FC Magdeburg gegen den HFC ist auch das Duell der besten Abwehrreihen der Liga. Dass die Partie aber zu einer Nullnummer wird, möchten beide Teams unbedingt verhindert. Während der FCM dringend Punkte benötigt, um den Abstand auf die untere Tabellenregion zu vergrößern und den nach oben nicht abreißen zu lassen, wollen die Gäste ihre Tabellenführung ausbauen.

1. FC Magdeburg: Mehr Struktur dank Kvesic?

Die Brust des FCM vor dem Gastspiel des Tabellenführers könnte breiter sein. Seit drei Spielen wartet die Elf von Trainer Stefan Krämer auf einen Sieg und rutscht in Anbetracht von bereits acht Unentschieden tabellarisch immer weiter ab.

Die Ursachenforschung ist dabei schnell erledigt: Mit zwölf Gegentoren stellt Magdeburg zwar die beste Defensive der Liga, bleibt offensiv aber mit lediglich 18 Toren unter seinen Möglichkeiten.  Exemplarisch dafür steht das 1:1 in der Vorwoche bei Viktoria Köln, wo die Krämer-Elf speziell im zweiten Durchgang trotz zahlreicher Möglichkeiten nicht zum Torerfolg kam.

Abhilfe könnte Mario Kvesic schaffen. Der Spielgestalter, Anfang September letztmals im Einsatz, könnte nach ausgestandener Fußverletzung wieder eine Option sein und dem Angriffsspiel des FCM mehr Struktur verleihen. Das Sturmduo Christian Beck/Sören Bertram könnte sich dann wieder auf seine Kernkompetenz fokussieren.

Ob Krämer allerdings volles Risiko geht und erneut in Person von Leon Bell Bell einen gelernten Angreifer als linken Verteidiger aufbietet, darf zumindest leise bezweifelt werden. Hier bietet sich in Anbetracht der offensiven Klasse des Gegners eine defensivere Lösung an, die zur erneuten Umschulung von Thore Jacobsen führen könnte.

HFC: Weiter Zittern um Mai

Seit rund zweieinhalb Monaten ist die Elf von Torsten Ziegner ungeschlagen und bewies, dass sie im Vergleich zum Vorjahr den nächsten Entwicklungsschritt genommen hat. Verhinderte da die fehlende Kaltschnäuzigkeit eine bessere Platzierung als den vierten Rang, der am Ende zu Buche stand, steigerte sich der HFC 2019/20 deutlich.

Speziell beim 4:0 über Mannheim schlug die Offensive eiskalt zu, ähnliches gilt - wenn auch mit Abstrichen - für das Remis in Meppen. Beim 3:3 gegen die Emsländer zeigte sich allerdings ebenso deutlich, welche Lücke das Fehlen von Sebastian Mai hinterlässt.

Der Abwehrchef laboriert weiter an einer Innenbanddehnung und ist für Samstag fraglich. Die junge HFC-Defensive benötigt einen erfahrenen Anführer, der sich in Kapitän Jan Washausen finden lässt. Mut macht zudem, dass Halle mit erst vier Gegentoren in der Fremde bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte, auch in fremden Stadien konzentriert zu Werke gehen zu können.

So soll am Samstag dann auch die Premiere gelingen: Sechs Mal standen sich beide Klubs bislang in der 3. Liga gegenüber, auf den ersten Sieg warten die Rot-Weißen bislang noch. Einem Remis aus dem April 2014 stehen fünf Niederlagen gegenüber.

Unser abschließender Wett Tipp:

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