Nico Hammann von Carl Zeiss Jena gegen Danilo Wiebe von Braunschweig

Jena und Braunschweig drohen beide ihre Ziele zu verpassen. ©Imago images/Matthias Koch

Den Auftakt in das neue Jahr hatten sich sowohl Eintracht Braunschweig als auch Carl Zeiss Jena anders vorgestellt: Während die Eintracht mit hochkarätigen Neuzugängen den Angriff auf die Aufstiegsplätze neu befeuern wollte, wollte Jena das Kellerduell mit Münster nutzen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu nähren.

Nach den jeweiligen Niederlagen muss nun für beide unbedingt ein Sieg her, wollen beide nicht einem (zu) großen Rückstand hinterherlaufen.

Eintracht Braunschweig: Wann schlagen die Neuen ein?

Das 1:4 gegen 1860 München war vor allem in der Deutlichkeit eine überraschende Niederlage. Vier Spiele sind die Niedersachsen nun sieglos. Trainer Marco Antwerpen ist es noch nicht gelungen, die guten Einzelspieler zu einer Einheit zu formen.

Mit einer Woche mehr mit den neuen Mitspielern im Rücken dürften die Neuzugänge Merveille Biankadi und Marvin Pourié dennoch erneut in der Startelf stehen. Allerdings gäbe es auch reichlich weitere Auswahl. Nur Manuel Schwenk fehlt verletzt. Martin Kobylanski könnte zum Beispiel noch mehr offensives Potential ins Mittelfeld bringen.

Nach acht Gegentoren in den letzten drei Spielen ist die Abwehr aber die größere Baustelle. So könnte Antwerpen die Lösung auch in mehr Kompaktheit in der Defensive suchen und neben Danilo Wiebe einen zweiten Sechser aufbieten.

Carl Zeiss Jena: Mutig oder abwartend?

Das Heimspiel gegen Preußen Münster hätte die Chance geboten, den Abstand zum rettenden Ufer auf ein überbrückbares Maß zu reduzieren. Stattdessen bedeutet die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen nun zehn Zähler Rückstand.

Dennoch versucht der FCC nochmal alles und stellte mit Joy-Lance Mickels einen neuen Angreifer vor, der jedoch noch verletzt ist. Die Abwehr soll Aytac Sulu verstärken, doch dass er schon am Samstag in der Startelf steht, ist unwahrscheinlich. Eine mögliche Umstellung auf Viererkette gegen die starken Außenspieler der Eintracht könnte aber einige andere personelle Änderungen nach sich ziehen.

Spannend wird sein, ob Trainer Rico Schmitt gegen den Aufstiegsanwärter sein Heil in der Offensive sucht oder die Abwehr forciert. Letzteres wäre zumindest in der 1. Halbzeit ratsam, denn kein Team kassiert mehr Tore im ersten Durchgang, nur Großaspach lag nach 45 Minuten öfter hinten. Einen Punkt holten die Thüringer nach Pausenrückstand nie.

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