Eintracht Braunschweig gegen FSV Zwickau

Analyse, Aufstellung & Quote für den 02.12.2019

Ronny König vom FSV Zwickau gegen Robin BEcker von Eintracht Braunschweig

Ronny König (r.) wird sich auch in Braunschweig wieder in jedem Zweikampf aufreiben. ©Imago images/Eibner

Den Abschluss des Spieltags bildet am Montag (Anstoß: 19 Uhr) eine hochinteressante Partie: Braunschweig und Zwickau haben sich nach zuvor zwei schwachen Spielen am letzten Wochenende rehabilitiert und wollen den Schwung weiter mitnehmen. Das gilt besonders für die Eintracht, wo der neue Trainer Marco Antwerpen ganz klar das Ziel Aufstieg realisieren soll.

Eintracht Braunschweig: Engpass in der Abwehr

Einfach wird die Aufgabe nicht, denn Antwerpen hat bislang nie ein Mittel gegen den FSV gefunden: In seinen drei Spielen mit Preußen Münster gegen die "Schwäne" setzte es jedesmal eine Niederlage. Immer mit dabei war Martin Kobylanski.

Der droht nun allerdings auszufallen ließ Antwerpen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel wissen. Selbiges gilt für den erkrankten Robin Ziegele. Durch die Sperre von Stefan Nkansah bleibt somit für die zweite Stelle in der Innenverteidigung nur noch Felix Burmeister. Außerdem sitzt Rechtsverteidiger Benjamin Kessel eine Gelbsperre ab, sein eigentlicher Vertreter Alfons Amade ist verletzt. Somit dürfte Kevin Goden zu seinem Startelfdebüt kommen.

Immerhin ist für Kobylanski ausreichend Ersatz da. So dürfte der Matchwinner der letzten Woche, Mike Feigenspan wieder von Beginn an spielen. Auch Danilo Wiebe zeigte nach Einwechslung eine solide Leistung, könnte Patrick Kammerbauer verdrängen.

Damit nicht wieder die Joker nach der Pause das Spiel retten müssen, muss sich der neue Trainer jedenfalls etwas einfallen lassen, um seine Mannschaft von Beginn an wach zu rütteln. Denn nur Großaspach kassiert im eigenen Stadion mehr Treffer in der 1. Halbzeit.

FSV Zwickau: Huth und Schröter in Top-Form

Der FSV zeigt auch in dieser Saison wieder, dass er sich mit bescheidenen Mitteln in der Liga gut halten kann, wenn die Ergebnisse auch ein wenig inkonstant ausfallen. Vor dem 4:2 über Münster wurde eine Woche vorher mit dem gleichen Ergebnis gegen Ingolstadt verloren, davor musste sogar eine Heimniederlage gegen Großaspach verdaut werden. Doch die starke Leistung gegen Preußen macht Hoffnung auf eine kleine Serie.

Trainer Joe Enochs hat daher wenig Grund an der Startelf etwas zu ändern, zumal Christopher Handke rechtzeitig fit werden dürfte, nachdem er gegen den SCP früh runter musste. Nicht nur das Personal, auch die 4-4-2 Formation hat sich bewehrt, während es im 3-5-2 die Niederlage in Ingolstadt gab. Maurice Hehne würde nur in letzterer Formation wieder für Marcus Godinho in die Elf kommen.

Stürmer Elias Huth ist zudem in bestechender Form, erzielte gegen Münster seine Saisontore sechs und sieben. Er bildet eine gute Ergänzung zum nimmermüden Brecher Ronny König. Ähnlich erfolgreich war zuletzt Morris Schröter mit zwei Treffern und einem Assist in den letzten beiden Spielen.  

Sollte es den beiden wieder gelingen, früh eine Führung herauszuspielen, stehen die Karten für den FSV gut. Von sechs Pausenführungen brachte Zwickau nämlich fünf am Ende über die Zeit, musste nur einmal mit einem Unentschieden Vorlieb nehmen.

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