Eintracht Braunschweig gegen VfL Osnabrück

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 26.10.2018

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Das letzte Duell zwischen der Eintracht (mit Marc Pfitzner) und dem VfL stieg 2009, damals siegt Osnabrück mit 1:0. Und dieses Mal? ©Imago/Huebner

Überzeugend war die Leistung beim 1860 München (0:2) nicht, stattdessen besteht nach dem ersten Spiel unter Neu-Trainer André Schubert weiter Luft nach oben für die Braunschweiger Eintracht. Und schon die nächste Hürde ist hoch: Zum Auftakt des 13. Spieltags gastiert Tabellenführer VfL Osnabrück beim Schlusslicht. Underdog oder Favorit – wer setzt sich durch?

Eintracht Braunschweig: Die Einstellung stimmt, die Torgefahr nicht

Das 0:2 in München war bereits die sechste Niederlage in dieser Saison für die Braunschweiger. Die Eintracht bleibt mit 25 Gegentreffern zudem die mit Abstand schwächste Defensive der Liga. Beim TSV 1860 legte Coach Schubert das Hauptaugenmerk auf eine stabile Hintermannschaft. Immerhin gelang dies in Teilen, der Gegner kreierte vor der Pause kaum Chancen. Ein Schritt nach vorn, mehr aber nicht.

Immerhin die Einstellung der Mannschaft stimmte. Für ein eigenes Tor aber fehlten dem Team Entschlossenheit, Zielstrebigkeit und die nötigen Ideen. In München jedenfalls versprühte das Team eindeutig zu wenig Gefahr vor dem Kasten des Gegners, kam etwa trotz eines Aufbäumens im Schlussabschnitt der Partie nur noch zu einer echten Chancen durch Angreifer Philipp Hofmann.

Personell hat Schubert keine Ausfälle zu beklagen. Gut möglich aber, dass der Coach seine Mannschaft gegen den Primus umbauen wird. Für den schwachen Mergim Fejzullahu könnte auch Leandro Putaro in die erste Elf rutschen. Für Niko Kijewski ist es im Übrigen eine besondere Partie, der Abwehrmann kickte insgesamt sieben Jahre für den kommenden Gegner.

VfL Osnabrück: Offensiv in der Fremde meist zu harmlos

Die Lila-Weißen verteidigten zwar beim 0:0 in Lotte ihre Tabellenführung, doch vor allem offensiv konnte der VfL nicht überzeugen. Nur unmittelbar nach dem Seitenwechsel drehte Osnabrück auf – zu wenig, um sich drei Punkte bei den Sportfreunden zu sichern.

Die jüngste Punkteteilung zeigte dabei einmal mehr auf, wie schwer sich der Spitzenreiter in der Fremde oftmals tut. Zwar ist die Elf von Trainer Daniel Thioune auswärts weiter unbesiegt, doch vier der insgesamt sechs Duelle endeten Remis, drei davon gar torlos. Insgesamt verzeichnete der VfL erst vier Buden – eine maue Auswärtsbilanz.

Ausfälle im Vergleich zur Vorwoche gibt es auch bei den Lila-Weißen keine zu verzeichnen. Die Frage ist, ob Thioune sein Team auch in Braunschweig mit einer Dreierkette wie zuletzt in Lotte beginnen lässt oder ob er zum 4-4-2 zurückkehrt, das zuletzt daheim gegen Kaiserslautern (2:0) Erfolg brachte. Ein Kandidat von Beginn an ist in jedem Fall Manuel Farrona Pulido, der der jüngst schwächelnden Offensive neuen Schwung verleihen könnte.

Unser abschließender Wett Tipp:

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