Mike Feigenspan gegen Nils Butzen

Im Hinspiel setzten sich Butzen (r.) und der FCH mit 2:1 durch. ©Imago images/Christian Schroedter

Schlag auf Schlag geht es für Hansa Rostock: Stand am Samstag noch der Landespokal an, geht es zwei Tage später in der Liga weiter, wenn Eintracht Braunschweig gastiert. Ein Blick in die Historie zeigt: Die Löwen waren zuletzt ein gern gesehener Gast.

Hansa Rostock: Wohlfühlfaktor 1. Halbzeit

In der vergangenen Saison gewann die Kogge ihr Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig mit 2:0, aus sechs Heimspielen gegen den BTSV gab es nur eine Niederlage. Die aktuelle Bilanz spricht dafür, dass sich diese Serie fortsetzt, denn der FCH hat keins seiner drei Heimspiele nach der Winterpause verloren.

Zuletzt zuhause überzeugen konnte die Kogge beim 3:0 gegen Aufstiegsaspirant Ingolstadt, machte bereits in Halbzeit eins früh klar, wo es in diesem Spiel hingeht. Überhaupt ist das eine Stärke Hansas: Elf Halbzeitführungen sind Ligaspitze. Diese Statistik korreliert direkt mit der des kommenden Gegners (mehr dazu unten).

Personell gestaltet sich die Situation relativ rosig an der Ostsee. Härtel gönnte der vermeintlich ersten Elf beim 3:0-Sieg im Landespokal gegen Pastow eine Auszeit – bis auf Daniel Hanslik stand kein Spieler der Startformation aus der Partie in Münster von Anfang an auf dem Platz. Interessant war zumindest, dass auch Breier – obwohl bei den Preußen nur 15 Minuten eingesetzt – nicht im Landespokal auflief – ein Indiz dafür, dass er gegen Braunschweig in der Startelf steht?

Mit im Kader jedenfalls könnte Kai Bülow sein. Der Mittelfeld-Stabilisator feierte am Samstag sein Comeback und spielte 90 Minuten durch.

Eintracht Braunschweig: Auf Reisen zuletzt zahme Löwen

Gäste-Trainer Marco Antwerpen erwartet kein leichtes Spiel an der Ostsee: „Das ist ein guter Gegner, da werden wir wieder spielerische Lösungen finden müssen“, so der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Zuletzt gelang dem BTSV dies beim 4:1-Sieg über den KFC Uerdingen glänzend.

Vor allem Martin Kobylanski ragte dabei heraus. Er hat gute Erinnerungen an Hansa Rostock: Siebenmal stand er gegen den FCH auf dem Feld, viermal ging er als Gewinner vom Platz. Grund für den jüngsten Braunschweiger Aufschwung ist allerdings auch der P&P-Sturm Proschwitz und Pourié. Die Doppelspitze sei auch gegen die Kogge „eine Option“, so Antwerpen.

Im Ostseestadion spielt Eintracht Braunschweig auch gegen die Auswärtsschwäche an. Denn: Keins der letzten fünf Spiele auf fremdem Boden konnten die Löwen gewinnen und das obwohl die Eintracht zu Beginn der Saison zu den besten Teams auf Reisen zählte.

Interessant ist im Hinblick auf die Hansa-Stärke in der ersten Halbzeit die Schwäche des BTSV in diesem Zeitraum: So lagen die Braunschweiger schon neunmal zur Pause zurück: Nur Großaspach, Jena und Magdeburg gingen häufiger mit einem Rückstand in die Kabine.

In personeller Hinsicht muss Antwerpen auf Bernd Nehrig, Stephan Fürstner sowie Benjamin Kessel verzichten. Leandro Putaro trainiert wieder, ist jedoch noch keine Option. Allerdings steht Danilo Wiebe wieder zur Verfügung. Er stand bereits im Testspiel unter der Woche gegen Oberligist Hildesheim (1:1) wieder auf dem Platz.

Unser abschließender Wett Tipp:

Für Hansa spricht die Heimstärke sowie die derzeitige Auswärtsschwäche des Gegners: Die drei Punkte bleiben im Ostseestadion. »Jetzt mit erhöhter 10.00-Quote (statt 2.10) bei Wirwetten auf Hansa-Sieg tippen.