Sven Sonnenberg beim FC Hansa Rostock im Zweikampf

Räumen Sven Sonneberg (vorne) und Co. auch den FCC aus dem Weg? ©Imago images/Picture Point LE

Drei Siege in den letzten drei Spielen und nun kommt der Tabellenletzte ins Ostseestadion: Es ist alles angerichtet für die Kogge, den Konkurrenten im Aufstiegsrennen noch mehr Druck zu machen - wäre da nicht der direkte Vergleich gegen den FC Carl Zeiss Jena, der der Kogge zuletzt häufig ein Bein stellte. Gelingt dies am Mittwoch (Anstoß: 20: 30 Uhr, live bei Magenta Sport) erneut?

Hansa Rostock: Entwicklung auf mehreren Ebenen

Eine Steigerung ist nicht nur hinsichtlich der Ergebnisse beim FC Hansa Rostock zu erkennen. Chancen gab es nicht viele gegen 1860 München, allerdings zeigte die Kogge diesmal etwas, was sie oft vermissen ließ: Effizienz. Auch die Schwächen in Halbzeit zwei waren gegen die Löwen nicht zu erkennen, vielmehr lag diesmal in diesem Zeitraum der Schlüssel zum Sieg, was auch daran lag, dass die Kogge einmal mehr hinten die Null hielt.

Laut Trainer Jens Härtel hat seine Mannschaft gegen 1860 "alles gut wegverteidigt" und kassierte damit nur ein Gegentor in den letzten drei Spielen. Mit im Schnitt lediglich 1,09 kassierten Treffern stellt der FCH die beste Defensive der Liga.

Noch ein Stück mehr Stabilität brachte die Hereinnahme von Max Rheintaler, der auch gegen Jena an der Seite von Sven Sonnenberg und Julian Riedel beginnen dürfte. Die moderate Härtel-Rotation in der Offensive zahlte sich bislang aus, auch gegen die Löwen werden Änderungen erwartet.

So könnte Nico Granatowski trotz eines starken Auftritts zunächst auf die Bank rotieren, Daniel Hanslik stünde bereit. Auch Mirnes Pepic und Pascal Breier sind Alternativen für die Startelf. Eben jener Breier traf beim letzten Heimspiel gegen Hansa Rostock, was allerdings nicht reichte: Eine 1:2-Niederlage stand für die Kogge zu Buche. Auch das Hinspiel in der laufenden Saison ging an den FCC, damit gewann Hansa Rostock keins der letzten fünf Duelle mit dem FCC.

Carl Zeiss Jena: Stolperstein durch Defensiv-Fokus?

Der FC Carl Zeiss Jena steht als Absteiger fest, hisst aber dennoch nicht die weiße Fahne. Beim 0:0 gegen den KFC Uerdingen blieb die Mannschaft von Trainer René Klingbeil das erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor, was auch an der aufgebotenen Fünferkette im Defensivverbund lag.

"Wir haben eine sehr straffe Ordnung gewählt und versucht, zu kontern", sagte Klingbeil nach dem Spiel, ein Vorgehen, das auch gegen die Hansa zu sehen sein könnte. Schwierigkeiten sah der FCC-Coach in der Schlussphase des Spiels gegen Uerdingen, in der beide Mannschaften "stehend k.o." waren.

Personelle Wechsel sind aufgrund dessen wahrscheinlich beim FCC. Zuletzt tauschte Klingbeil seine Startelf nur auf zwei Positionen, indem er unter anderem Maximilian Rohr auf die Bank beorderte, der nach seiner Einwechslung gegen Uerdingen die gelbe Karte sah und nun zuschauen muss. René Eckardt, Dominik Bock oder auch der junge Vasilios Dedidis, der für die zweite Mannschaft des FCC zwölf Tore in 17 Partien erzielte sind Startelf-Kandidaten.

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