Vorschau auf Hansa Rostock gegen KSC

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 05.10.2018

Anton Fink bejubelt seinen Treffer gegen Hansa

Das letztjährige Bild passt zur aktuellen Lage: Beim KSC geht es nach oben, während Hansa nach unten gucken muss. ©Imago/Eibner

Pavel Dotchev steht weiter unter Druck. Aufgrund der Spielabsage in Halle konnte der FC Hansa am vergangenen Wochenende nicht den gewünschten Befreiungsschlag landen. Im Gegenteil: Durch Punktgewinne der Konkurrenz rutschte man sogar noch ein Stück weit ab in der Tabelle.

Und am Freitag (Anstoß: 19 Uhr/live bei Telekom Sport) kommt ausgerechnet Drittliga-Angstgegner Karlsruher SC. Gegen den KSC verlor man in der Liga drei bisher beide Heimspiele mit 0:3.

Hansa Rostock: Wieder positive Ergebnisse erzielen

Am Wochenende konnte man der Konkurrenz nur zusehen, da das eigene Spiel beim Halleschen FC aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste und so konnte es selbstverständlich auch noch nicht gelingen, sich von der unteren Tabellenregion wieder abzusetzen.

Beim FC Hansa soll nun nach drei sieglosen Partien endlich wieder ein Dreier her. Immerhin hat man sich die Tabellensituation vor der Saison ganz anders vorgestellt. Und so ist es in Rostock bereits zu einer Trainer-Diskussion gekommen, die sich wohl nur durch passende Ergebnisse wieder revidieren lässt.

Dabei helfen, Pavel Dotchev wieder auf seinem Posten zu festigen, können neben dem heißersehnten Rückkehrer Oliver Hüsing auch wieder Marcel Hilßner und Willi Evseev, der nach seiner Knieverletzung seit Wochenbeginn wieder im Training ist.

Kapitän Hüsing ist dabei aller Voraussicht nach bereits wieder als Fixpunkt in der Innenverteidigung geplant. Hilßner und Evseev gelten zumindest als mögliche Optionen für die Partie gegen den KSC. Wenn auch mit großer Sicherheit nicht für die Startelf.

Karlsruher SC: Positiven Trend bestätigen

Beim KSC läuft es wieder. Nach einem bescheidenden Saisonstart sorgten zuletzt vier Siege in Folge dafür, dass man von Platz 14 auf Rang zwei klettern. Interessant dabei: Während dieser vier Spiele schlug man die beiden punktgleichen Tabellennachbarn VfL Osnabrück (1:0) und KFC Uerdingen (2:0).

So macht auch Trainer Alois Schwartz keinen Hehl daraus, dass er zurzeit sehr zufrieden mit seiner Mannschaft und ihrer Leistung ist: „Wir können mit der bisherigen Punkteausbeute zufrieden sein. Die Mannschaft hat zuletzt gut funktioniert.“ Kein Grund zu Änderungen also? „Ob es eine Änderung in der Startelf geben wird, werden wir sehen“, sagte Schwartz bei der PK vorm Spieltag.

Mit Martin Röser bietet sich seit dieser Woche aber wieder eine neue Option für die Offensive. Gegen Aalen und Cottbus musste der 28-jährige Stürmer noch passen. Nun ist er aber laut Schwartz wieder schmerzfrei und scheint einsatzbereit.

Mehr als ein Platz auf der Bank dürfte für Röser aber nicht drin sein. Denn die Offensivreihe funktionierte zuletzt hervorragend. So erzielten Pourié (3), Fink (2) und Lorenz die letzten sechs Treffer für den KSC. Der Südkoreaner Choi konnte immerhin einen Treffer vorlegen.

Unser abschließender Wett Tipp:

Für einen fünften Sieg in Folge wird es nicht reichen, aber der KSC entführt einen Punkt aus Rostock. » Jetzt mit 3.00-Quote auf Unentschieden wetten.