KFC Uerdingen gegen 1. FC Magdeburg

Analyse, Aufstellung & Quote für den 04.10.2019

Jan Kirchhoff vom KFC Uerdingen

Jan Kirchhoff bekleidet in Uerdingen wie zuvor in Magdeburg eine Führungsposition. ©Imago images/MaBoSport

Mit Uerdingen und Magdeburg treffen am Freitag zwei Teams aufeinander, die hoffen, aus einem Schritt in die richtige Richtung eine kleine Serie bauen zu können: Während der KFC nach dem Trainerwechsel gleich einen Sieg einfahren konnte und daran anknüpfen will, gelang Magdeburg nach drei eher biederen Remis ein überzeugender Sieg über Würzburg, dem ein vergleichbarer Auftritt folgen soll.

KFC Uerdingen: Umstellungen greifen

Sieht man nur die Ergebnisse, ist die jüngste Form des KFC gar nicht so schlecht. In den vergangenen fünf Partien gab es Siege über Zwickau und Meppen sowie ein Remis gegen Preußen Münster. Nur gegen Waldhof Mannheim und Eintracht Braunschweig - immerhin Mannschaften aus den Top-5 der Tabelle - gab es Niederlagen. Dennoch zu wenig für die hohen Ansprüche, der Anschluss nach oben soll nun schnell gelingen.

Interimstrainer Stefan Reisinger baute die Startformation für die Partie gegen Meppen um. Die von ihm im 4-5-1 im Mittelfeld eingesetzten Adam Matuschyk und Ali Ibrahimaj dankten es mit ordentlichen Leistungen und dürften ihre Plätze behalten. Umgekehrt gibt es auch keinen Grund die aus Fitness- oder Disziplin-Gründen nicht berücksichtigten Kevin Großkreutz und Manuel Konrad wieder in den Kader zu berufen. Fehlen werden zudem weiter Oliver Steurer, Adriano Grimaldi und Dennis Daube.

Zeigen muss sich, ob es mit dem neuen Trainer nun auch zu Hause klappt. Die letzten drei Heimspiele in der notorisch schlecht gefüllten Düsseldorfer Arena gingen verloren, gewonnen wurde nur einmal. Nur ein Team schießt weniger Tore vor eigenem Publikum.

1. FC Magdeburg: Chahed von Beginn an?

Magdeburg gelang der erhoffte Befreiungsschlag im Unentschieden-Kreislauf. Durch den Dreier am Freitag sind es nur noch fünf Punkte bis zum Relegationsplatz, mit weiterhin nur einer Niederlage kann sich die Statistik von Stefan Krämer als FCM-Coach durchaus sehen lassen.

Zufrieden mit dem klaren 3:0 und der vor allem gut funktionierenden Offensive hat der 52-Jährige keinen Anlass an seiner Formation etwas zu verändern. Sören Bertram blieb auch auf dem linken Flügel torgefährlich, sodass wohl wieder für das 4-5-1 votiert wird. Einzig Sirlord Conteh agierte etwas unglücklich. Der für ihn eingewechselte Tarek Chahed konnte dafür mit einem Tor Eigenwerbung betreiben. 

Dass Krämer starke Leute von der Bank bringen kann, ist eine mögliche Erklärung für die häufigen Steigerungen des FCM im zweiten Durchgang. Viermal lagen die Magdeburger nämlich zur Pause schon zurück, verloren aber nur eine dieser Partien.

Unser abschließender Wett Tipp:

Konstanz war bislang beim KFC nicht gegeben, zwei Siege in Folge trauen wir ihnen nicht zu Magedburg ist dagegen sehr stabil: Der FCM gewinnt. » Jetzt mit 2.05-Quote bei Interwetten auf Magdeburg-Sieg wetten.