Preußen Münster gegen Eintracht Braunschweig

Analyse, Aufstellung & Quote für den 11.11.2019

Martin Kobylanski (l.) gegen Niko Kijewski.

Martin Kobylanski (l.) ist beim Duell Münster gegen Braunschweig diesmal für die Löwen dabei. ©imago images/Joachim Sielski

Zum Abschluss des 15. Spieltages empfängt Preußen Münster am Montag (Anstoß: 19 Uhr) Eintracht Braunschweig. Für beide Teams geht es nach Niederlagen am vergangenen Wochenende um Frustbewältigung, beide Trainer nehmen ihre Mannschaft in die Pflicht. Welches Team kann im direkten Duell liefern?

Preußen Münster: Fokus auf der Defensive

Nach zehn sieglosen Spielen in Folge und dem Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz drückte Trainer Sven Hübscher vor dem Heimspiel den Reset-Knopf. "Es zählen keine bisher gezeigten Leistungen mehr oder sonst etwas, sondern der Eindruck aus dieser Trainingswoche", stellte er auf der Pressekonferenz am Freitag klar.

So lag der Fokus jener Woche auch klar auf dem Defensivverhalten, mit dem Hübscher bislang nicht zufrieden sein kann: 28 Gegentreffer musste Münster bereits hinnehmen. Speziell die elf Gegentore aus den letzten vier Heimpartien bereiten vor Montag Kopfschmerzen.

Als Mutmacher dient neben dem Umstand, dass der SCP seine bisherigen beiden Saisonsiege im eigenen Stadion einfuhr, auch die Bilanz gegen die Eintracht in der 3. Liga. Die ist mit zwei Duellen zwar überschaubar, spricht mit einem Sieg und einem Remis aber für Münster.

Aus seinen Planungen bezüglich der Startelf macht Hübscher zwar ein Geheimnis, drei Namen werden jedoch definitiv nicht auf dem Aufstellungsbogen stehen. Maximilian Schulze Niehues, Lucas Cueto und Jannik Borgmann fehlen verletzt.

Eintracht Braunschweig: Bangen um Nehrig

Ebenso wie Hübscher war auch sein Gegenüber Christian Flüthmann noch angefressen von der Vorwoche. Beim 0:3 gegen Ingolstadt ergaben sich die Löwen kampflos und knüpften nicht an die Vorstellung beim Sieg über Großaspach an, der eine Serie von fünf sieglosen Spielen beendete.

So hielt der Trainer auf der Pressekonferenz im Vorfeld nicht mit seiner Erwartungshaltung hinter dem Berg, dass seine Mannschaft eine Reaktion zeigen muss. Diese soll darin liegen, erneut das Auswärts-Gesicht zu zeigen: Mit 16 Punkten weist Braunschweig die beste Ausbeute in fremden Stadien vor, traf zudem im Durchschnitt zwei Mal in jeder Partie.

Damit das so bleibt, hoffen die Löwen auf eine rechtzeitige Genesung von Marcel Bär, der erst am Samstag wieder ins Training einstieg. Ein Fragezeichen steht hinter Bernd Nehrig, bei dem Flüthmann kein Risiko eingehen will und für den Ex-Preuße Danilo Wiebe eine Option ist. Definitiv raus für die Fahrt nach Münster und zwei weitere Spiele ist der rotgesperrte Steffen Nkansah.

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