Relegation: DFB-Präsident für Aufstiegsrunde

Reinhard Grindel plädiert für mehr Spiele

DFB-Präsident Reinhard Grindel

Kann sich eine Aufstiegsrunde vorstellen: DFB-Präsident Reinhard Grindel. ©Imago/foto2press

Dass die Meister der fünf Regionalligen nicht automatisch aufsteigen, ist bekannt & bei Vereinen sowie Fans gleichermaßen umstritten. Unlängst äußerte sich DFB-Vize Rainer Koch dazu, dass es keinerlei Alternative gäbe. Eine Abschaffung der Relegation will der DFB offenbar nicht, wie Präsident Reinhard Grindel nun in einem Interview mit dem Kicker (Heft 38, vom 08.05.2017) erklärte.

Für ihn haben die Aufstiegsspiele „eine unglaubliche Resonanz“.  Dass das Zuschauer-Interesse an solchen Spielen hoch, ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, sorgt aber nicht dafür, dass der sportliche Wert eines Meisterschaft erhöht wird.

Zwei Heimspiele, zwei Auswärtsspiele, ein Spiel auf neutralem Platz (Reinhard Grindel)

Dennoch will Grindel mehr Fairness schaffen und hält eine Aufstiegsrunde der sechs Releganten für vorstellbar: „Zwei Heimspiele, zwei Auswärtsspiele, ein Spiel auf neutralem Platz. Das würde bedeuten, dass sich nicht in zwei, sondern in fünf Spielen das Schicksal einer ganzen Saison entscheidet“. Gleichwohl würde so ein Modell aber Termin-Probleme mit sich bringen – sofern man am Finaltag der Amateure festhält, der einen früheren Beginn der Relegation (in der Woche nach dem letzten Spieltag) aktuell verhindert.

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