Eintracht Braunschweig: Flop11 der letzten 25 Jahre

Jackson, Thorsen und Co.

Simeon Jackson gegen Rafinha

Einst f├╝r die L├Âwen in der Bundesliga aktiv: Simeon Jackson (vorne). ┬ęImago images/Schiffmann

Die von uns zusammengestellte Top11 der letzten 25 Jahre von Eintracht Braunschweig kennt Ihr bereits ÔÇô mitunter sogar interessanter ist aber ein Blick, welche Spieler trotz hoher Erwartungen nicht z├╝ndeten. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine Flop11 der Vereine zu erstellen.

Als Zeitraum sind wieder die letzten 25 Jahre ma├čgeblich. Zur Erinnerung: In der Redaktion liegt der Altersschnitt bei Mitte 30, daher k├Ânnen wir die Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts gut bewerten. Heute nehmen wir uns die Flop11 von Eintracht Braunschweig vor.

Tor & Abwehr

Nico Lauenstein stand gr├Â├čtenteils f├╝r den BTSV II zwischen den Pfosten, kam in der Saison 2008/09 aber zu zwei Eins├Ątzen eher ungl├╝cklicher Natur in der dritten Liga, wie beim denkw├╝rdigen 5:5 gegen Fortuna D├╝sseldorf.

Alessandro Caruso hatte 30 Zweitliga-Spiele in seiner Vita, als er 2005 nach Braunschweig wechselte. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen und verlie├č den Verein bereits nach einem Jahr wieder. Letzteres war auch bei Guido Gorges der Fall, der 2002 als gestandener Abwehrmann kam, aber nicht zum Leitwolf mutierte.

Die Abwehr komplettiert Malte Amundsen. Seine Anlagen konnte er in Braunschweig nicht entfalten. Nach elf Spieltagen der Saison 2018/19 musste sein F├Ârderer, Trainer Hendrik Pedersen gehen, im Winter wurde die Leihe mit Amundsen vorzeitig beendet.

Mittelfeld

Fr├╝herer deutscher Juniorennationalspieler, Bundesliga-Erfahrung bei Werder Bremen – doch in Braunschweig fungierte ├ľzkan Yildirim nicht als erhoffter Mittelfeld-Regisseur. Nachdem Yildirim l├Ąngere Zeit vertragslos war, steht er seit Januar dieses Jahres beim t├╝rkischen Zweitligisten Menemen Spor unter Vertrag.

Patrick Amrhein kam 2010 als Talent aus Jena, sammelte bereits erste Zweit- und Drittliga-Erfahrung, konnte sich in Braunschweig aber nicht durchsetzen. Als klassisches Missverst├Ąndnis kann hingegen die Verpflichtung von Igor Barukcic gewertet werden, der lediglich vier Spiele im Eintracht-Trikot bestritt.

Viel erwartet wurde von Jonas Thorsen, der mit geh├Ârig Erfahrung aus D├Ąnemark nach Braunschweig kam. Nur zehn Startelf-Eins├Ątze in der Liga – danach war der Mittelfeldmann nicht mehr gefragt. In D├Ąnemark l├Ąuft es wieder besser f├╝r ihn: Als Stammspieler geht er in der laufenden Saison beim AC Horsens in der d├Ąnischen Superligaen voran.

Sturm

Angreifer werden an Toren gemessen – und davon schoss unser Sturm-Trio f├╝r Eintracht Braunschweig kein einziges. Zoran Ratkovic, Simeon Jackson und Alexandru Golban verlie├čen die Hamburger Stra├če also wieder, ohne einmal gejubelt zu haben.

Gerade von Jackson war im Vorfeld mehr erwartet worden, schoss er sich doch erfolgreich durch die englischen Ligen, bis er in der Premier League, bei Norwich City, ankam. Nach seinem gl├╝cklosen Gastspiel in Braunschweig kehrte er zur├╝ck auf die Insel, wo er allerdings nie wieder an die Torquoten vergangener Tage ankn├╝pfen konnte. Aktuell kickt er bei Stevenage in der vierten Liga.

Die Flop11 von Eintracht Braunschweig auf einen Blick:

Nico Lauenstein – Alessandro Caruso, Guido Gorges, Malte Amundsen – ├ľzkan Yildirim, Patrick Amrhein, Igor Barukcic, Jonas Thorsen – Zoran Ratkovic, Simeon Jackson, Alexandru Golban