Energie Cottbus: Nicht nur das Glück fehlt

Defensiv-Abstimmung erneut ein Problem

Stefan Lex erzielt Tor für 1860 München in Cottbus

Unnötiges Gegentor. Vor dem 0:1 durch Lex ließ sich Energie auskontern. ©Imago/Matthias Koch

Seit über vier Monaten ohne Heimsieg, im Jahr 2019 noch punktlos und nun bereits fünf Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Obwohl das Ziel ‚Klassenerhalt‘ immer schwieriger zu erreichen wird, zeigte sich Energie Cottbus nach der 1:2-Pleite gegen 1860 München als Einheit. Während die Fans unterstützenden Beifall klatschten und Kevin Rauhut, der den verletzten Spahic im Tor vertrat, mit Sprechchören feierten, fand Pele Wollitz lobende Worte für seine Mannschaft.

Das ist auf einer Höhe gewesen, wo überhaupt nichts anbrennen darf. (Kevin Rauhut)

„Von der Einstellung hat sie eine Antwort gegeben“, sah der Energie-Trainer eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem 0:3 in Meppen. Nun gelte es daran zu arbeiten, das „Quäntchen Glück so zu bekommen und wenn möglich drei Punkte nächste Woche zu holen“.

Glück alleine wird dem FC Energie in der aktuellen Lage aber gewiss nicht reichen, vielmehr muss die Mannschaft an ihrem Defensiv-Verhalten arbeiten. Zwar ging dem Führungstreffer der Münchener ein klares Foulspiel voraus, was Rauhut gegenüber ‚Magenta Sport‘ aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. „Das ist auf einer Höhe gewesen, wo überhaupt nichts anbrennen darf, wir müssen trotzdem geordnet stehen“, kritisierte die etatmäßige Cottbusser Nummer zwei, wie leicht sich seine Vorderleute haben auskontern lassen.

Mangelnde Abstimmung abstellen

Dass der FC Energie – auch dem Verletzungspech geschuldet – im Abwehr-Verbund selten auf die gleichen Spieler setzen kann, mag ein Grund für die mangelnde Abstimmung und wiederholt großen Abstände sein. Daran wird Energie in den nächsten Tagen verstärkt arbeiten müssen, um gegen das formstarke Großaspach überhaupt eine realistische Chance auf die sportlich überlebenswichtigen drei Punkte zu haben.

Der Dorfklub stellt zwar mit 22 Toren noch den schwächsten Angriff der Liga, hat – vor allem dank der Winterverpflichtung von Zlatko Janjic – in den vergangenen drei Partien mit insgesamt sechs Treffern jedoch ordentlich zugelegt.

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