Energie Cottbus: Tim Kruse kann Lauftraining aufnehmen

Vorzeitiges Karriereende kein Thema

Tim Kruse im Spiel gegen Fortuna Köln.

Im Sommer ist Schluss, vorher will Tim Kruse aber noch mit Cottbus den Klassenerhalt feiern. ©Imago/foto2press

Zur Abwechslung durfte man sich bei Energie Cottbus über positive Nachrichten aus dem Krankenlager freuen. Tim Kruse, der nach einem Anriss der Achillessehne letztmals Anfang November auf dem Platz stand, kann wieder das Lauftraining aufnehmen.

„Ich freue mich natürlich, dass ich endlich wieder loslegen kann. Wir müssen jetzt schauen, wie schnell es geht“, sagte er der Lausitzer Runschau. Sein für den Sommer bereits angekündigtes Karriereende wird der defensive Mittelfeldspieler nicht vorziehen.

Erfahrung im Saison-Endspurt

Bis der 36-Jährige, der im Sommer 2016 aus Halle kam, wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann, wird es aber noch etwas dauern. Sechs bis acht Wochen soll das Aufbautraining dauern, eine Rückkehr ist damit frühestens Mitte, aber wohl eher Ende April ein Thema.

Kruse käme somit zur heißen Phase des Abstiegskampfes zurück und würde für Trainer Pele Wollitz eine wichtige Alternative in der ohnehin von Verletzungspech gebeutelten Mittelfeld-Zentrale darstellen. Aktuell muss Energie auf der Position vor der Abwehr neben Kruse auch auf Daniel Stanese, Paul Gehrmann und Jonas Zickert verzichten.

Als Ersatz für die Ausfälle haben die Lausitzer am letzten Tag der Winter-Transferphase Jürgen Gjasula verpflichtet. Durch die witterungsbedingte Absage des Auswärtsspiels in Unterhaching wird er am Wochenende gegen Würzburg erstmals für seinen neuen Klub auflaufen.

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