Energie Cottbus: Wollitz kritisiert „schülerhafte Fehler“

Viteritti-Comeback ein Lichtblick

Pele Wollitz engagiert an der Seitenlinie.

War nach der Niederlage gegen Würzburg mächtig angefressen: Cottbus‘ Trainer Pele Wollitz. ©Imago/Matthias Koch

Erstmals seit dem 12. Spieltag steht Energie Cottbus wieder auf einem Abstiegsplatz. Obwohl die Lausitzer gegen die Würzburger Kickers optisch überlegen waren, stand nach Abpfiff ein 1:2 auf der Anzeigetafel.

Dementsprechend angefressen war Trainer Pele Wollitz, der mit Jürgen Gjasula, Luke Hemmerich, Robert Müller und Daniel Bohl alle vier Winter-Neuzugänge in die Startelf beorderte.

„Unser Aufwand hätte ein Unentschieden verdient gehabt. Mit so schülerhaften Fehlern, wie wir sie bei den Gegentoren gemacht haben, ist es aber schwierig, Punkte zu holen“, übte der 53-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Spiel deutliche Kritik an seinem Personal.

Rückkehr von Viteritti erhöht die Optionen

Beim ersten Gegentor dürfte er sich damit auf Lasse Schlüter bezogen haben, der den Ball in der Vorwärtsbewegung verlor. Beim zweiten Würzburger Treffer ging dann Hemmerich nicht gedankenschnell genug gegen Orhan Ademi vor.

So tröstete es Wollitz auch nicht, dass Fabio Viteritti nach auskuriertem Außenbandriss wieder an Board war. Der Mittelfeldspieler, der bislang vier Treffer erzielte und damit gemeinsam mit Dimitar Rangelov zweitbester Torjäger des Teams ist, kam eine Viertelstunde vor Schluss für Bohl in die Partie.

Bei einem Spiel weniger – das abgesagte Spiel gegen Unterhaching wird erst in der zweiten März-Hälfte nachgeholt – liegt Cottbus einen Zähler hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz. Um Big Points wird es für den Aufsteiger am kommenden Wochenende gehen, wenn Energie auswärts beim ebenfalls in Abstiegsgefahr schwebenden SV Meppen gefordert ist.

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