Energie Cottbus: Wollitz ruft Abstiegskampf aus

Trainer-Vertrag durch Aufstieg automatisch verlängert

Pele Wollitz von Energie Cottbus beim Aufstiegsspiel gegen Weiche Flensburg

Realist. Energie-Trainer ‚Pele‘ Wollitz setzt den Fokus bereits auf den Abstiegskampf in Liga drei. ©Imago/Steffen Beyer

Bei Energie Cottbus will sich Trainer Claus-Dieter Wollitz trotz aller Euphorie über die Rückkehr in die dritte Liga nach zweijähriger Abstinenz den Blick für die Wirklichkeit nicht trüben lassen. Mitten in den Jubel der Lausitzer nach dem entscheidenden 0:0 gegen Weiche Flensburg in der Aufstiegsrelegation sagte der 52-Jährige dem früheren Bundesligisten ein schweres Jahr voraus.

Ab Montag beginnt wieder der Abstiegskampf. (Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz)

Mit Tag eins nach dem Wiederaufstieg „beginnt wieder der Abstiegskampf“, sagte Wollitz in der Lausitzer Rundschau: „Das ist das Perverse im Fußball, aber das ist die Realität.“

Vertrag bis 2020 verlängert

Die Planungen für den mutmaßlichen Kampf der Cottbuser um den Klassenerhalt in Liga kann „Pele“ wenigstens aus einer gesicherten Position heraus angehen. Durch das Drittliga-Comeback verlängerte sich der auslaufenden Vertrag des früheren Profis, der im April 2016 zum späteren Drittliga-Absteiger gekommen war, automatisch um zwei Jahre bis 2020.

Im Falle eines Scheiterns gegen Flensburg hingegen hätte Wollitz seinen Posten aufgegeben, wie der Coach bei den Aufstiegsfeiern nach Spielende verriet: „Dann hätte ich meinen Rücktritt erklären müssen.“

Nunmehr jedoch will Wollitz sein Team in Liga drei möglichst schnell etablieren. Dabei kann Energies Trainer weiter auf die Unterstützung von Präsident Michael Wahlich setzen. Sein Präsidium werde trotz des erreichten Ziels weitermachen, kündigte der Vereinschef an: Man könne jetzt nicht an dieser Stelle aufhören, sagte Wahlich weiter: „Es ist jetzt Arbeit angesagt mit der Mannschaft und mit ‚Pele‘.“

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