Energie Cottbus: Wollitz will den Schulterschluss

Geschlossenheit vor Meppen-Spiel

Pele Wollitz von Energie Cottbus

Pele Wollitz beschwört die Einheit in der Lausitz vor dem Spiel in Meppen. ©Imago/Steffen Beyer

Der Trainer des FC Energie Cottbus, Pele Wollitz, wirbt vor dem Spiel gegen Meppen mit leidenschaftlichen Worten um mehr Zusammenhalt. Mit seinem Statement, das die Lausitzer auf ihrer Homepage veröffentlichten, meinte der 53-Jährige aber nicht nur seine Mannschaft, sondern auch das Umfeld und die Fans.

Zu sehr auf Kritik reduziert

„Jetzt kann es sich doch zeigen. Ein Schulterschluss! Also ich kann nur sagen, dass ich bis heute immer für die Region eingestanden bin und das würde ich mir auch von allen wünschen. Diesen Schulterschluss gab es schon bei vielen Vereinen, da haben sie Spalier gestanden. Nicht erst am letzten Spieltag – wir sollten jetzt damit anfangen“, versucht Wollitz vor dem vorentscheidenden Auswärtsspiel in Meppen die Stimmung anzufeuern und Erinnerungen an Fan-Märsche wie in den vergangenen Jahren etwa bei Werder Bremen oder Stuttgart zu wecken.

Der Nachgang zur letzten Partie gegen die Würzburger Kickers hatte den Trainer massiv gestört. Er sah seine Aussagen von den Medien zu sehr auf die Kritik reduziert, obwohl er gleichzeitig mehrere positive Aspekte herausgestellt hatte. Dazu gehörte unter anderem die Lauf- und Zweikampfleistung der Winterneuzugänge Jürgen Gjasula und Robert Müller.

Ich bin bis heute immer für die Region eingestanden. (FCE-Trainer Pele Wollitz)

Wollitz mahnte sogar, an die Saison 2015/16 zu denken, als eine vergleichbare Situation zum Abstieg in die Regionalliga geführt hatte. Dass dies sich nicht wiederholt, soll ein Sieg beim SVM ermöglichen. Dabei kann Lars Bender wieder uneingeschränkt mitwirken, während laut Wollitz Fabio Viteritti und Kevin Weidlich zumindest für die Startelf noch nicht fit genug sind.

Vor der Aufgabe im Emsland ist dem gebürtigen Westfalen dennoch nicht Bange. Die letzten beiden Siege des SVM will er nicht überbewerten, da sie gegen Teams in der Krise geholt wurden. In diese Kategorie fällt Energie jedoch zur Zeit selbst, ist sich auch Wollitz im Klaren: „Dann heißt es jetzt vielleicht: es kommt der angeschlagenen Gegner zu dem Team, dass die letzten zwei Spiele gewonnen hat. Das ist vielleicht auch so. Aber es liegt an uns, ob wir punkten.“

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