FC Ingolstadt löst Vertrag mit Galvao auf

Brasilianer wechselt nach Athen

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 28.08.2020 | 09:42
Michael Henke vom FC Ingolstadt

Sportdirektor Michael Henke hat weiteren Platz im Kader-Budget geschaffen. ©Imago images/Stefan Bösl

Im Sommer kamen die ausgeliehenen Thorsten Röcher und Lucas Galvao zum FC Ingolstadt zurück. Während sich Röcher um einen Platz im Team bemüht, war das Galvao unmöglich. In der 3. Liga erhält der Brasilianer keine Arbeitserlaubnis. Als Konsequenz daraus haben die „Schanzer“ den Vertrag mit dem 29-Jährigen nun aufgelöst. Der Verteidiger schließt sich Atromitos Athen in der höchsten griechischen Spielklasse an.

In der letzten Saison spielte der Linksfuß bei Al-Wasl in den Vereinten Arabischen Emiraten. 2018 hatte ihn der FCI von Rapid Wien geholt. In der 2. Bundesliga machte er nur neun Partien, nach dem Abstieg kam es wegen der Probleme mit der Arbeitserlaubnis zur Leihe.

Bedarf an Außenverteidigern

Bei Atromitos trifft Galvao seinen ehemaligen Trainer Damir Canadi wieder. Der 50-Jährige, der in der vergangenen Saison für 14 Spieltage in Deutschland beim 1. FC Nürnberg an der Seitenlinie stand, coachte den Ex-Schanzer beim SCR Altach in Österreich.

In Ingolstadt wird man indes froh sein, einen nicht einsetzbaren Spieler von der Gehaltsliste zu haben. Innenverteidiger hat Trainer Tomas Oral ohnehin genug, auf links wird allerdings noch gesucht, weil Marcel Gaus im Mittelfeld gebraucht wird und die Linksverteidigerposition mit Peter Kurzweg allein zu dünn besetzt ist.

Der gleiche Bedarf ist diese Woche durch den Wechsel von Frederic Ananou zum SC Paderborn auf der rechten Seite entstanden. Michael Heinloth ist nun der einzige echte Rechtsverteidiger im Kader. Björn Poulsen und Nico Antinitsch wären nur Notlösungen, sind im Zentrum wertvoller. Das freigewordene Budget kann also gut gebraucht werden.