FC Ingolstadt: Personalpuzzle in der Abwehr

Saibene gehen die Innenverteidiger aus

Jonatan Kotzke gegen Uerdingen.

Für Jonatan Kotzke wird ein Partner in der Innenverteidigung gesucht. ©imago images/MaBoSport

Nach einem Punkt aus den letzten beiden Spielen will der FC Ingolstadt zurück in die Erfolgsspur. Tabellarisch blieb der kurze Durchhänger der Schanzer zwar ohne schwerwiegende Folgen, wie der Relegationsplatz beweist, vor dem Heimspiel gegen den einen Rang besser positionierten HFC hat Trainer Jeff Saibene aber defensive Sorgen.

Mit insgesamt fünf Gegentreffern in den Partien gegen Rostock (2:2) und Viktoria Köln (0:3) zeigte sich die Abwehr zu löchrig. Und die personelle Situation vor Halle speziell im Zentrum ist angespannt. Auf Thomas Keller muss Saibene erneut verzichten, nachdem dieser in Köln zum zweiten Mal in der noch jungen Spielzeit die rote Karte sah.

Formation steht und fällt mit Paulsen

Nun steht vor der Partie am Sonntag auch hinter Björn Paulsen ein Fragezeichen. Die dänische Abwehrkante plagte sich unter der Woche mit leichten Wadenproblemen und musste im Training kürzertreten, zudem erwartet seine hochschwangere Frau zum zweiten Mal Nachwuchs. Denkbar daher, dass Paulsen bei Anpfiff im Kreißsaal statt auf dem Platz steht.

Für die Innenverteidigung blieben Saibene in diesem Fall nur Jonatan Kotzke und Nico Antonitsch übrig. Letzterer könnte aber wie bei seinem Debüt im Landespokal auch als Rechtsverteidiger benötigt werden, da Michael Heinloth nach seiner Oberschenkelverletzung am 2. Spieltag langsam herangeführt werden soll.

Dabei scheint Antonitsch hinten rechts nur realistisch, wenn sich der Nachwuchs im Hause Paulsen entweder beeilt oder Zeit lässt. Sollte Antonitsch zentral benötigt werden, könnte erneut Peter Kurzweg die Seite wechseln und auf links von Marcel Gaus vertreten werden.

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