FC Ingolstadt: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Thorsten Röcher, Thomas Pledl & Co.

Thomas Pledl in Aktion für Ingolstadt

Von Ingolstadt nach Düsseldorf: Thomas Pledl muss sich aktuell gedulden. ©Imago images/Stefan Bösl

Einen Umbruch nahm der FC Ingolstadt im Sommer vor, verstärkte sich punktuell und gab auch dem Nachwuchs eine Chance. Im Gegenzug verließen einige Akteure die Schanz in ganz unterschiedliche Richtungen. Wie läuft es für die ehemaligen Ingolstädter aktuell? Das zeigen wir Euch in diesem Artikel.

Paulo Otavio:
Der Linksverteidiger steht in Diensten des VfL Wolfsburg, hat am siebten Tabellenplatz der Wölfe allerdings noch keinen Anteil. Verletzt fiel er bislang aus und arbeitet sich momentan heran. Hat er seinen Trainingsrückstand aufgeholt, könnte er bald eine Alternative sein.

Mergim Mavraj:
Zur Rückrunde gekommen, konnte auch der Routinier den Abstieg des FCI nicht verhindern. Er selbst blieb jedoch in der 2. Bundesliga, bei der SpVgg Greuther Fürth. Beim Kleeblatt ist der 33-Jährige Leistungsträger und Führungsspieler – zur Freude der SpVgg, die aktuell Platz sieben der zweiten Liga belegt.

Thorsten Röcher:
Zunächst ausgeliehen ist der pfeilschnelle Außenbahnspieler und zwar an Sturm Graz. Dort zeigt Röcher die Qualitäten, wegen denen der FCI den beidfüßigen Offensivmann einst verpflichtete: Er glänzte bisher mit drei Toren sowie fünf Vorlagen in neun Spielen.

Thomas Pledl:
Sieben Bundesliga-Spiele bestritt Pledl einst für Fürth und musste lange warten, bis die nächsten dazu kamen. Drei BL-Einsätze hatte er in dieser Saison für Bundesligist Fortuna Düsseldorf. Ein Innenbandanriss setzte ihn Anfang November außer Gefecht, zuletzt kehrte der schnelle Offensivmann allerdings auf den Trainingsplatz zurück.

Dario Lezcano:
Von 2008 bis 2019 kickte der Nationalspieler Paraguyas in Europa, im Sommer ging es für ihn allerdings nach Mexiko. Für den FC Juárez erzielte er bisher sechs Tore in 15 Liga-Einsätzen. Aktuell belegt der Verein, der kurz vor der US-Grenze beheimatet ist, nur Platz 16 von insgesamt 19 Mannschaften in der mexikanischen MX Apertura.

Philipp Heerwagen:
Der Keeper steht in Diensten des Zweitligisten SV Sandhausen, der einen erfahrenen Torhüter suchte, der die Anforderungen der Liga genau kennt und die jungen Torhüter weiterentwickeln soll. Heerwagen füllt seine Rolle bislang aus, allerdings im Hintergrund. Im Tor oder auf der Bank war er in dieser Saison noch nicht zu finden.

Sonny Kittel:
Der Offensivmann macht beim HSV das, wofür er einst vom FC Ingolstadt geholt wurde: Den Unterschied. Mit acht Toren und zwei Vorlagen überzeugt er bei den Rothosen, wo er im zentralen Mittelfeld aber auch auf dem linken Flügel beständig zum Einsatz kommt.

Phil Neumann:
Der Rechtsverteidiger machte beim FCI den nächsten Schritt seiner Karriere, fasste im Profi-Bereich Fuß – und entwickelt sich momentan in Kiel zu einem etablierten Zweitliga-Kicker. Zehnmal stand er auf dem Platz, neunmal von Anfang an. Dabei erledigt er seinen Job meist solide.

Almog Cohen:
Wieder in seiner Heimat Israel angekommen, geht Cohen bei Maccabi Netanya als Kapitän voran. Zu Buche steht bislang ein Mittelfeldplatz in der Tabelle.

Almog Cohen jubelt

Jubelt jetzt für Maccabi Netanya: Almog Cohen. ©Imago images/Stefan Bösl

Charlison Benschop:
Bereits in der Rückrunde der Vorsaison kickte Benschop in Holland, wohin er im Sommer fest wechselte. Für den FC Groningen geht er jetzt auf Torejagd, seine Ausbeute ist bei drei Toren in 14 Partien allerdings noch ausbaufähig.

Konstantin Kerschbaumer:
Auch Kerschbaumer blieb in der 2. Bundesliga, beim 1. FC Heidenheim. Dort hat der zentrale Mittelfeldspieler gehörige Konkurrenz, kann sich allerdings meistens durchsetzen: Von neun Spielen seit seinem Wechsel stand er siebenmal in der Startelf und passte sich dabei gut an das intensive Heidenheimer Spiel an.

Benedikt Gimber:
Der defensive Mittelfeldspieler wechselte Ende der Transferperiode zurück zu Jahn Regensburg, konnte dort allerdings, auch bedingt durch eine Jochbeinverletzung, nur bedingt Akzente setzen. Als variabler Defensivmann ist er dennoch eine wichtige Säule des SSV.

Lucas Galvao:
Für den Brasilianer ging es in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort kickt Galvao auf Leihbasis für den Al-Wasl Sports Club und ist dabei Stammspieler. Sein Trainer übrigens: Laurentio Reghecampf, der früher für Energie Cottbus, Alemannia Aachen und den 1. FC Kaiserslautern in der 1. und 2. Bundesliga auflief.

Takahiro Sekine:
2017 aus Japan gekommen, konnte sich Sekine in Ingolstadt nicht durchsetzen und sollte in der vergangenen Saison bei VV St. Truiden in Belgien Spielpraxis sammeln – auch der Plan ging nicht auf. Im Sommer gingen Sekine und der FCI getrennte Wege, der 24-Jährige kickt nun wieder bei den Urawa Reds in der J1 League. Ein Tor sowie eine Vorlage gelangen ihm bislang in 14 Spielen.

Romain Brégerie:
Nach dem Abschied vom FC Ingolstadt trainierte der Abwehrmann im Sommer bei den Würzburger Kickerse mit, ein Engagement kam daraus jedoch nicht zustande. Aktuell ist Brégerie vereinslos.

Christian Träsch:
Auch Träsch ist momentan ohne Klub, möchte allerdings noch ein paar Jahre kicken. Nach seiner Karriere hat er schon einen Plan, könnte sich eine Aufgabe beim FCI vorstellen.

Marvin Matip:
Den Übergang vom Platz an den Schreibtisch bereits geschafft hat Marvin Matip. Er ist Trainee in der Geschäftsstelle der Schanzer und dort für das FCI Skills-Lab verantwortlich.

Philipp Tschauner:
Nachdem die Leihe beim FCI im Sommer endete, kehrte Tschauner nach Hannover zurück, wo er allerdings nicht lange blieb. Jetzt steht der 34-Jährige in Diensten von RB Leipzig, ist dort Ersatzkeeper hinter Peter Gulacsi und Yvon Mvogo. Auf dem Platz stand Tschauner in dieser Saison noch nicht.

Cenk Sahin:
Auch der ehemalige türkische U21-Nationalspieler kehrte nach Ablauf seiner Leihe zu seinem Stammverein zurück. Vor kurzem allerdings löste der FC St. Pauli den Vertrag mit Sahin aus politischen Gründen auf. Seitdem ist Sahin vereinslos, hielt sich zuletzt in der Türkei fit.

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