FSV Zwickau: Nächster Wechsel auf der Chefetage

Geschäftsführer Fischer zieht sich zurück

Zeitenwandel in Zwickau

Weitere Veränderungen in Zwickau © imago/kruczynski

Beim FSV Zwickau vollzieht sich ein Umbruch auf der Leitungsebene. Nach der Abschiedsankündigung von Trainer Torsten Ziegner zum Saisonende (Wechsel zum Halleschen FC) zieht sich nun Frank Fischer als kaufmännischer Geschäftsführer zumindest aus der vordersten Linie zurück.

Die Doppelbelastung war einfach zu groß. (FSV-Geschäftsführer Frank Fischer)

Fischer begründete in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 13.04.2018) seine Entscheidung nach nur knapp einjähriger Amtszeit mit der zu großen Beanspruchung durch seine Paralleltätigkeit für seine eigene Firma. „Die Doppelbelastung war einfach zu groß“, sagte Fischer: „Der Geschäftsführer-Posten bei einem Drittligisten ist ein Vollzeit-Job.“

Weiter im Vorstand

Trotz seines Rückzugs bleibt Fischer weiter für die „Schwäne“ tätig. Im Vorstand wird der Unternehmer die Geschicke der Westsachsen mitgestalten. Seine Nachfolge auf der Geschäftsführer-Position soll nach Ablauf der Bewerbungsfrist Mitte Mai geregelt werden. Die Rolle von Zwickaus Sportchef David Wagner bleibt von Fischers Ausscheiden unberührt.

Der anstehende Wechsel in der kaufmännischen Geschäftsführung ist bereits die zweite bedeutende Personalentscheidung in Zwickaus Chefetage binnen weniger Wochen. Erst im vergangenen Monat hatte Coach Ziegner nach sechs Jahren auf die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages verzichtet und kurz danach für die kommende Spielzeit beim FSV-Ligarivalen Hallescher FC angeheuert.

Im Gegensatz zum Posten des Geschäftsführer steht Ersatz für Ziegner allerdings schon längere Zeit fest. Der im Herbst bei Drittligist VfL Osnabück entlassene US-Amerikaner Joe Enochs übernimmt im Sommer das Amt des Chefcoaches.

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