Johannes Schenk vor Leihe ins Ausland – Weiterer Neuzugang für Alemannia Aachen
Startschuss am Freitag
Auf dem Sprung nach Belgien: Johannes Schenk. © IMAGO / Revierfoto
Am Freitagabend startet die 3. Liga mit dem Duell zwischen Waldhof Mannheim und Fortuna Düsseldorf in die neue Saison. Nicht nur bei den beiden im Eröffnungsspiel geforderten Traditionsklubs gibt es kurz vor dem Start noch Bewegung im Kader – oder zumindest Spekulationen über weitere Transferaktivitäten.
Mannheim gab am Dienstag die Ausleihe von Owono-Darnell Keumo bekannt, der für ein Jahr vom VfL Bochum in die Kurpfalz kommt und die linke Außenbahn verstärken soll. Der 18-jährige Linksverteidiger soll in der 3. Liga Spielpraxis sammeln und anschließend gereift nach Bochum zurückkehren. Eine Kaufoption gibt es für Mannheim soweit bekannt nicht.
Düsseldorf plant unterdessen wohl noch eine Verstärkung für das defensive Mittelfeld. Erster Kandidat soll Andreas Müller vom Karlsruher SC sein, der seinen Ex-Kollegen Philipp Förster und Fabian Schleusener zur Fortuna folgen könnte. Als Alternative gilt Max Grüger, der beim FC Schalke 04 nach dem Aufstieg kaum noch Chancen auf Einsätze hat und verliehen werden soll.
Schroers-Zukunft in Aachen ungewiss
Einen Neuzugang konnte Alemannia Aachen mit Georg Ermolaev vorstellen, der als Leihspieler vom SC Paderborn II an den Tivoli wechselt – inklusive einer Kaufoption. Der 20 Jahre alte Offensivmann ist dabei nicht nur auf seiner Paradeposition auf dem linken Flügel einsetzbar, sondern kann auch zentral und rechts spielen. Ob Ermolaev in Aachen noch an der Seite von Mika Schroers aufläuft, bleibt abzuwarten. Ein Angebot des 1. FC Nürnberg für den 32-fachen Scorer der letzten Saison hat die Alemannia abgelehnt und bislang ist keine Nachbesserung erfolgt. Schroers soll mit seiner Situation allerdings wenig glücklich sein und einen Wechsel anstreben.
Vor dem Abschluss steht unterdessen eine Leihe von Johannes Schenk zum SK Beveren in die belgische Jupiler Pro League. Der 23-Jährige, der vergangene Saison noch Stammtorwart war und eigentlich teuer verkauft werden sollte, entgeht damit dem Schicksal, in Münster nur noch auf der Bank oder gar Tribüne zu sitzen. Denn als neue Nummer eins hat sich Trainer Thomas Wörle klar auf Morten Behrens festgelegt.