MSV Duisburg: Flop11 der letzten 25 Jahre

Ailton, Säumel & Co.

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Samstag, 16.05.2020 | 06:30
Ailton beim Torabschluss.

Ailton konnte in Zebrastreifen nicht an die Leistungen vorheriger Stationen anknüpfen. ©imago images/Thomas Zimmermann

Die von uns zusammengestellte Top11 der letzten 25 Jahre des MSV Duisburg kennt Ihr bereits – mitunter sogar interessanter ist aber ein Blick, welche Spieler trotz hoher Erwartungen nicht zündeten. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine Flop11 der Vereine zu erstellen.

Als Zeitraum sind wieder die letzten 25 Jahre maßgeblich. Zur Erinnerung: In der Redaktion liegt der Altersschnitt bei Mitte 30, daher können wir die Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts gut bewerten. Heute werfen wir einen Blick auf die Flop11 des MSV Duisburg.

Tor & Abwehr

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga wechselte Marcel Herzog an die Wedau, konnte sich dort aber nie durchsetzen. Der Keeper stand lediglich in vier Jahren lediglich 16 Mal für den MSV zwischen den Pfosten.

Fabian Leutenecker kam nach dem Abstieg in die 3. Liga 2016 nach Duisburg. Zuvor vier Jahre lang Stammspieler bei den Stuttgarter Kickers, reichte es für den Rechtsverteidiger in seinem Jahr beim MSV nur zu zehn Einsätzen. Noch seltener, nämlich genau zwei Mal, lief Serjao für die Zebras auf. Der Verteidiger wurde nach einjähriger Leihe wenig überraschend nicht fest verpflichtet und ging 2005 in seine Heimat zurück.

Mit einer roten Karte in seinem zweiten Einsatz begann die Zeit von Adli Lachheb beim MSV denkbar schlecht. Zwar erkämpfte sich der Marrokaner in der Folge einen Stammplatz, verlor diesen aber zur Rückrunde, in der er teilweise für die zweite Mannschaft spielte. Später Stammspieler bei Eintracht Frankfurt, verlief das erste Engagement von Gordon Schildenfeld in Deutschland nicht annähernd so erfolgreich. Nur 65 Minuten durfte der Verteidiger 2008/09 für den MSV in der 2. Liga absolvieren.

Mittelfeld

Mit Concordia Ihrhove in die Oberliga aufgestiegen, übersprang Adem Kapic ein Jahr später mehrere Klassen und wechselte 1997 zum damals in der Bundesliga startenden MSV. Nur zwei Minuten kam er dort in anderthalb Jahren zum Einsatz, feierte später aber Erfolge in Ungarn. Mit Fernencvaos Budapest wurde er Meister und drei Mal Pokalsieger.

Für über zehn Vereine war Vasile Miriuta bereits im Einsatz, bevor er im Januar 2003 an der Wedau aufschlug. Auch dort konnte der offensive Mittelfeldspieler jedoch keine Wurzeln schlagen und zog nach einem halben Jahr und zwölf Einsätzen wieder weiter.

20 Mal für die österreichische Nationalmannschaft im Einsatz, waren die Erwartungen an Jürgen Säumel im Winter 2011 hoch. Vom FC Turin verpflichtet, konnte er diesen aber nicht gerecht werden und kam in der Rückrunde lediglich sieben Mal zum Einsatz.

In seiner Anfangszeit an der Wedau lief es für Grégory Christ durchaus, der Flügelspieler erkämpfte sich über Einwechslungen einen Stammplatz. Diesen war er nach seiner roten Karte gegen Ahlen am 12. Spieltag jedoch los und kam nur noch ein weiteres Mal zum Einsatz, am Saisonende trennten sich die Wege des Franzosen und des MSV.

Angriff

Einen großen Namen präsentierten die Zebras im Sommer 2007 mit Ailton. An seine erfolgreichen Bundesliga-Zeiten bei Bremen und auf Schalke konnte der „Kugelblitz“ allerdings nicht mehr anknüpfen und kam nur sporadisch zum Einsatz. Acht Mal lief er in Zebrastreifen auf und traf dabei ein Mal.

1998 wechselte Erik Bo Andersen nach Duisburg und erwischte mit einer Verletzung in der Vorbereitung einen denkbar schlechten Start. Wieder genesen konnte der sechsfache dänische Nationalspieler die Rolle des Ergänzungsspielers aber nie ablegen und traf in 29 Pflichtspielen lediglich zwei Mal.

Die Flop11 des MSV Duisburg auf einen Blick:

Marcel Herzog – Fabio Leutenecker, Gordon Schildenfeld, Adli Lachheb, Serjao – Adem Kapic, Vasile Miriuta, Jürgen Säumel, Grégory Christ – Ailton, Erik Bo Andersen.

Hier geht’s zu den weiteren, bisher erschienenen Flop11.