MSV Duisburg: Mickels drängt sich auf

Erfolgreicher Krempicki-Ersatz

Leroy-Jacques Mickels im Test gegen die U19 des MSV.

Leroy-Jaccques Mickels übersprang im Sommer eine Spielklasse. ©imago images/MaBoSport

Einen Punkt nahm der MSV Duisburg am gestrigen Abend aus Magdeburg mit und ärgerte sich im Anschluss. Nach holpriger Anfangsphase, deren Verlauf die Zebras mit dem Führungstreffer durch Leroy-Jacques Mickels auf den Kopf stellten, war die Mannschaft von Torsten Lieberknecht das spielbestimmende Team.

„Hier so aufzutreten wie wir in der ersten Halbzeit, das machen, glaube ich, sehr wenige. Wir hätten vielleicht den Lucky Punch setzen müssen, damit das Spiel ganz vorbei ist. Schade…“, trauerte der Torschütze hinterher am Mikrofon von Magenta Sport.

Auf dem linken Flügel vorerst gesetzt

Für Mickels war es der vorläufige Höhepunkt eines rasanten Aufstiegs. Im Vorjahr noch in der Oberliga für Velbert aktiv, deutete er dort mit 19 Treffern und sechs Vorlagen in 26 Partien sein Potential an. Dieses ruft er auch zwei Spielklassen höher in Duisburg ab.

Nach Einwechslungen an den ersten sechs Spieltagen gab der 24-Jährige in Magdeburg sein Startelf-Debüt. Bekanntlich muss der MSV Duisburg bis Jahresende ohne Connor Krempicki auskommen, der sich beim Gastspiel in Mannheim einen Mittelfußbruch zuzog.

Schon damals nahm Mickels dessen Platz auf dem linken Flügel ein und dürfte nach den Eindrücken vom Freitag dort erstmals gesetzt sein. Mit viel Tempo und Spielwitz stellte er seinen Gegenspieler Dominik Ernst immer wieder vor große Probleme und profitierte bei seinem Tor, dem zweiten in der laufenden Spielzeit, auch vom zögerlichen Zweikampfverhalten des Magdeburgers. So dürfte Mickels seinen Stammplatz erst einmal sicher haben und auch im Heimspiel gegen 1860 München am kommenden Samstag beginnen.

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