Sascha Hildmann löst Vertrag in Großaspach auf

Weg für Kaiserslautern frei?

Sascha Hildmann bei Spiel Großaspach vs FCK

Weg frei für den FCK: Sascha Hildmann hat am Mittwoch überraschen seinen Vertrag in Großaspach aufgelöst. ©Imago/Sportfoto Rudel

Vor wenigen Wochen wurde Sascha Hildmann bei der SG Sonnenhof Großaspach von seinen Aufgaben entbunden. So weit bekannt. Dass sein bis Juni 2019 laufender Vertrag trotz Freistellung weiterlief, ist im Profi-Fußball ein normaler Vorgang. So weit auch nicht ungewöhnlich. Dass er jedoch ausgerechnet am heutigen Mittwoch nach Liga-Drei.de-Informationen seinen Kontrakt beim Dorfklub auflöste, birgt Brisanz.

Nach neusten Recherchen unserer Redaktion soll der 46-Jährige ebenfalls ein ernsthafter Kandidat für das Traineramt beim 1.FC Kaiserslautern sein. Die Pfälzer wollen bereits am Donnerstag oder Freitag den Nachfolger für den kürzlich entlassenen Michael Frontzeck präsentieren, sodass bis dato alle vertraglichen Details geklärt werden müssen.

Vertragssituation bei Kocak unklar

Beim ebenfalls heiß gehandelten Kenan Kocak könnte dies der Knackpunkt sein, ist bislang noch unklar, zu welchen Bedingungen sein Ex-Verein Sandhausen den ebenfalls trotz Freistellung noch laufenden Vertrag auflösen würde. Hildmann, der für die zweite Mannschaft des FCK spielte, wäre für Außenstehende eine überraschende Lösung auf der Trainer-Position. In Fan-Kreisen dominierte auch am Mittwoch nach wie vor der Name vom Magdeburger Aufstiegscoach Jens Härtel, der sich nach unseren Informationen aber definitiv eine Auszeit nehmen und damit kein Thema beim FCK sein wird.

Regionale Verbundenheit ein Faktor?

Hildmann brächte zwar die regionale Verbundenheit mit, die in Kaiserslautern nicht zu unterschätzen ist, konnte im höherklassigen Senioren-Bereich aber noch keine großen Erfolge feiern. In Großaspach wurde ihm vor allem die schwache Heimbilanz zum Verhängnis, blieb er von November 2017 bis zu seiner Freistellung Anfang Oktober 2018 ohne Sieg vor eigenen Fans. Sollten sich die Verantwortlichen am Ende wirklich für Hildmann entscheiden, bleibt spannend, was dies für Sportchef Martin Bader bedeuteten würde, der dem Vernehmen nach andere Kandidaten präferierte.

Mehr über Sascha Hildmann erfahren? Hier unser Interview von Juli 2018 lesen.

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