SC Verl: Offensiv noch nicht fertig

Rabihic nicht der letzte Zugang

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Samstag, 05.09.2020 | 09:00
Guerino Capretti vom SC Verl

Trainer Guerino Capretti will mehr Qualität im Kader. ©Imago images/Revierfoto

Der SC Verl nahm gestern nach erfolgreichem Probetraining mit Kasim Rabihic den nächsten Neuzugang unter Vertrag. Der Offensivmann war zuletzt für Türkgücü München am Ball und wird nun bis 2022 für den Sportclub auflaufen.

„Er fühlt sich auf der Zehn wohl, kann aber auch als hängende Spitze spielen oder über die Außenbahn kommen. Sein Spiel macht uns noch flexibler“, so Trainer Guerino Capretti zum 27-Jährigen.

Auch Fejzullahu im Gespräch

Trotz der gepriesenen Vielseitigkeit des neusten Verlers sieht der Aufstiegs-Coach aber offensichtlich weiteren Bedarf im Angriff. Für den ebenfalls im Probetraining befindlichen Justin Eilers bedeutet die Rabihic-Verpflichtung nämlich noch keine Absage.

Reviersport berichtet darüberhinaus von Interesse der Ostwestfalen an Mergim Fejzullahu, der den 1. FC Saarbrücken verlassen darf. Auch der 26-jährige Albaner ist ein Mann für das offensive Mittelfeld.

Da es im Sommer auch gelang, die Leistungsträger und Torjäger Aygün Yildirim und Zlatko Janjic zu halten, wäre der SC Verl mit Rabihic und noch mindestens einem weiteren Neuzugang durchaus stark aufgestellt.

Ob es dann in der Qualität reicht, werden die betreffenden Spieler beweisen müssen: Yildirim und Rabihic wie übrigens auch Fejzullahu hatten bislang vor allem in der Regionalliga starke Werte aufzuweisen. Einzig Janjic ist mit 67 Toren in 183 Spielen schon mehr als Drittliga-erprobt.