Schiri-Ärger bei Hansa Rostock – Erzgebirge Aue kündigt Aufarbeitung des Platzsturms an

Die Geschichten rund um den 25. Spieltag

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 24.02.26 | 14:30
© IMAGO / Andy Bünning

Ahmet Gürleyen (l.) machte seinem Ärger am Samstag Luft. © IMAGO / Andy Bünning

25 Spieltage sind in der 3. Liga absolviert und nach wie vor zeichnet sich angesichts von nur neun Punkten zwischen den Plätzen eins und acht ein hochspannendes Aufstiegsrennen ab, während im Tabellenkeller nach dem schon abgeschlagenen 1. FC Schweinfurt 05 auch der TSV Havelse, der SSV Ulm und Erzgebirge Aue aufpassen müssen, nicht abgehängt zu werden. Rund um das vergangene Woche gab es auch wieder einige besondere Geschichte,

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison und in den vergangenen Wochen fühlte sich Hansa Rostock bei der 0:1-Niederlage beim TSV 1860 München benachteiligt. Nachvollziehbarerweise, war der Elfmeterpfiff für die Löwen vor dem Tor des Tages von Schiedsrichter Luca Jürgensen doch irgendwo zwischen stark umstritten und falsch einzuordnen. „Und dann ist da ein Typ, der wahrscheinlich noch nie Fußball gespielt hat. Er überlegt drei Sekunden, bevor er auf den Punkt zeigt. Es ist mir ein Rätsel“, übte Ahmet Gürleyen, der eine Flanke unglücklich an den Arm bekommen hatte, via Bild heftige Kritik. Sportdirektor Amir Shapourzadeh sah derweil nach dem Schlusspfiff noch die rote Karte und darf am kommenden Wochenende nicht auf die Bank.

Probleme anderer Art hat Erzgebirge Aue. Als wäre die sportliche Lage nicht schon prekär genug, sorgten sogenannte Fans im Ostduell gegen Energie Cottbus (1:2) für eine Spielunterbrechung. Rund 30 Chaoten waren auf das Spielfeld und in Richtung Gästeblock gelaufen, nachdem dort ein provozierendes Plakat gezeigt worden war. Während von Seiten des DFB dafür eine empfindliche Geldstrafe droht, kündigte der FC Erzgebirge eine lückenlose Aufarbeitung an.

Maximilian Dittgen im Verletzungspech

Genau analysieren wird unterdessen Jermaine Jones die 1:3-Niederlage beim MSV Duisburg. Der ehemalige US-Nationalspieler hatte vergangene Woche beim 1. FC Schweinfurt 05 das Kommando vom entlassenen Victor Kleinhenz übernommen und personell wie taktisch überrascht. „Ich habe auch erst zwei Mal mit der Mannschaft gearbeitet. Aber ich habe schon wieder neue Ideen für die nächsten Spiele, die anstehen“, kündigte Jones weitere Änderungen an, nachdem die erste Partie nach kurzer Vorbereitung nicht wie erhofft verlaufen ist.

Der MSV Duisburg durfte sich über drei Punkte gegen Schweinfurt freuen, zu denen Maximilian Dittgen allerdings nicht aktiv beitragen konnte. Der 30-Jährige, der eigentlich nach einer Schulterverletzung sein Comeback feiern sollte, zog sich im Abschlusstraining eine Leistenblessur zu und steht vor der nächsten Zwangspause.