SG Sonnenhof Großaspach: Thermanns wichtiges Comeback

Rückkehrer rettet die Verlängerung

Yannick Thermann von Sonnenhof Großaspach gegen Manfred Starke von Carl Zeiss Jena

Yannick Thermann (r.) zeigt stets starke Nerven für die SG Sonnenhof Großaspach. ©Imago/Karina Hessland

Die SG Sonnenhof Großaspach benötigte 120 Minuten, um den Oberligisten Neckarsulmer Sportunion im Landespokal zu bezwingen. Rückkehrer Yannick Thermann, der nach überstandener Muskelverletzung eingewechselt worden war, übernahm in der 84. Minute bei einem fälligen Strafstoß die Verantwortung und rettete den Dorfklub mit einem 2:2 in die Verlängerung.

Nervenstärke und Vielseitigkeit bei Thermann

In der zusätzlichen 30 Minuten war der Drittligist dann noch deutlich fitter und siegten mit 5:2. Auch in der regulären Spielzeit war das Team von Sascha Hildmann überlegen, machte aber aus seinen Chancen zu wenig, was dem Gegner dafür hervorragend gelang: Nach der Führung für die SGS schlug Neckarsulm zweimal eiskalt zu.

Großaspachs Trainer Sascha Hildmann resümierte dementsprechend nach getaner Arbeit gegenüber der Heilbronner Stimme: „Das war total verdient, die Verlängerung war bei unseren vielen Chancen total unnötig.“ 

Die Verlängerung war bei unseren Chancen total unnötig. (Sascha Hildmann)

Hildmann hatte in der 78. Minute den vielseitig einsetzbaren Thermann gebracht, nachdem dieser bislang nur am ersten Spieltag der 3. Liga auf dem Platz gestanden hatte. Womöglich dachte der Trainer dabei schon an ein mögliches Elfmeterschießen, denn Thermann gilt als sicherer Schütze, erzielte seine beiden einzigen Tore in der letzten Saison vom Punkt.

So kamen die starken Nerven des 24-Jährigen schon früher zum Tragen. Gegen den VfR Aalen am kommenden Montag könnte dem Allrounder nicht nur auf Grund dieser Qualität schon wieder ein Platz in der Startelf winken. Mit Dan-Patrick Poggenberg ist nämlich neben ihm noch ein weiterer Kandidat für die linke Abwehrseite bislang ausgefallen. So trat SGA nach dem ersten Spieltag stets mit Dreierkette an. Nun aber ist die Viererabwehr wieder eine Option.

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