SG Sonnenhof Großaspach: Zweite Hälfte spielentscheidend?

Hildmann-Elf dreht daheim nach der Pause auf

Sebastian Bösel, Spieler von Großaspach

Die SGA-Defensive um Mittelfeldmann Sebastian Bösel empfängt am Wochenende Erfurt. ©Imago/Eibner

Mit drei Siegen in Serie und einem Torverhältnis von 10:1 zeigt die Formkurve der Großaspacher derzeit eindeutig nach oben. Mit einem weiteren Erfolg beim Tabellenschlusslicht aus Erfurt könnte der Dorfklub den derzeitigen 6. Platz festigen.

Eine Frage der Halbzeitansprache?

Zumindest die bisherigen Duelle zeigen, dass die Elf von Trainer Sascha Hildmann nicht chancenlos ist. Zwar gab es beim letzten Aufeinandertreffen eine deutliche Niederlage, dies war jedoch die einzige Pleite bislang. Von den übrigen fünf Partien gewann die SGA drei, zwei Spiele endeten mit einem Remis.

Vor heimischem Publikum zeigten sich die Großaspacher zumindest im ersten Spielabschnitt in der Offensive zurückhaltend – bislang konnten lediglich drei eigene Treffer vor dem Pausentee erzielt werden. Nur der VfR Aalen markierte in den ersten 45 Spielminuten weniger Tore.

In der zweiten Spielphase konnte die SGA den Partien dann zumeist den Stempel aufdrücken, auch das Torverhältnis von 8:4 spricht dafür. Viermal konnte die Hildmann-Elf somit den zweiten Durchgang für sich entscheiden, nur einmal zog der Aufsteiger von 2014 in den letzten 45 Minuten den Kürzeren.

Tiefschlaf vor der Pause

Auswärts hingegen entscheidet oftmals der erste Durchgang über den Ausgang der Partie. Fielen zur Pause auf beiden Seiten noch keine Treffer, endeten bislang zwei Spiele mit einem torlosen Unentschieden. Geht die SGA jedoch vor dem Seitenwechsel in Front, konnte der Dorfklub auch nach der vollen Spieldistanz als Sieger das Feld verlassen.

Gelingt dies jedoch nicht und gerät die SGA in Rückstand, mussten die Großaspacher bislang dreimal eine Niederlage einstecken. Diese fielen zudem zumeist deutlich aus. Zweimal hieß es am Ende 0:5, eine weitere Partie endete mit 0:3.

Dabei ist die SGA vor allem zwischen der 16. und 45. Minute anfällig. In diesem Zeitraum musste Keeper Kevin Broll bereits achtmal hinter sich greifen und hält mit seinem Team somit einen unfreiwilligen „Rekord“.

Die letzten beiden Auftritte auf fremden Geläuf zeigten jedoch, dass der Dorfklub auch anders kann. Sowohl gegen Lotte als auch Bremen II blieb der Schlussmann auswärts ohne Gegentor.

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