Sonnenhof Großaspach: Ein Dorf wird zur Festung

Heimserie soll gegen KSC ausgebaut werden

Großaspachs Kapitän Julian Leist die nimmt die Außenseiter-Rolle gerne an.

Bestreitet seine fünfte Saison in Großaspach und sagt, wo es langgeht: Julian Leist. ©Imago/Sportfoto Rudel

Fünf Punkte holte Großaspach aus seinen ersten fünf Heimspielen der Saison, nach einem Unentschieden des „Dorfklubs“ auf heimischem Geläuf konnte man quasi die Uhr stellen. Seit Florian Schnorrenberg Mitte Oktober den Cheftrainerposten übernahm, zeigt die Formkurve jedoch nach oben.

Siege über Meppen und Münster, ein Unentschieden gegen Braunschweig – die Punkteausbeute von sieben Zählern aus drei Heimpartien unter dem 41-Jährigen kann sich sehen lassen. Elementar dafür war es, die Offensive zu reanimieren. Nach drei Toren in den ersten fünf Spielen stellte Großaspach diese Zahlen auf den Kopf, war in seinen letzten drei Heimspielen fünf Mal erfolgreich.

Acht Heimspiele – Keine Niederlage

„Die Konkurrenz soll sich nicht drauf freuen, wenn sie nach Großaspach muss. Für viele Mannschaften ist wahrscheinlich auch schon die Anreise hierher nervig. Und dann wollen wir noch dazu elf Krieger auf dem Platz sein, die alles dafür tun, dass es dem Gegner hier noch weniger gefällt“, erklärte Kapitän Julian Leist gegenüber der Marbacher Zeitung.

Wir sind in jedem Spiel der kleinere Club. Diese Rolle haben wir angenommen. (Julian Leist)

Am Sonntag versucht mit dem KSC der neunte Klub, drei Punkte aus Großaspach zu entführen. In der vergangenen Saison gelang ihm das nicht, die SG setzte sich knapp mit 1:0 durch. Auch diesmal ist der Tabellenvierte Favorit, davon will sich Leist aber nicht abschrecken lassen.

„Wir sind in jedem Spiel der kleinere Club, diese Rolle haben wir angenommen. Wir wissen aber auch, dass wir in jedem Spiel die Chance haben zu gewinnen“, fühlt sich der Verteidiger in der Rolle des Außenseiters wohl.

Pause für Röttger?

Angreifer Timo Röttger, mit zwei Treffern der Sieggarant gegen Münster, wird von muskulären Problemen geplagt und ist daher fraglich. Mit Blick auf die nach dem KSC-Spiel noch ausstehenden drei Partien des Jahres will Schnorrenberg aber kein Risiko eingehen.

Wie in Halle könnte also erneut Jonas Meiser als einzige Sturmspitze beginnen. Da Korbinian Burger seine Erkältung auskuriert hat, dürfte der Linksverteidiger wieder in die Mannschaft rutschen. Yannick Thermann müsste seinen Platz dann räumen.

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