Sonnenhof Großaspach: Harsche Kritik von Koukoutrigas

Nach Elfmeterpfiff für Ingolstadt

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 08.06.2020 | 11:51
Ioannis Koukoutrigas.

Auch am Tag nach dem Spiel ist Ioannis Koukoutrigas noch mächtig angefressen. ©imago images/Sportfoto Rudel

Zwar blieb Sonnenhof Großaspach am gestrigen Sonntag zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen, der Punktgewinn beim 1:1 gegen Ingolstadt war für den Kampf um den Klassenerhalt jedoch zu wenig. Dass sich der „Dorfklub“ am Ende nicht über einen „Dreier“ freuen durfte, kreidet Sportvorstand Ioannis Koukoutrigas nun dem Schiedsrichter an.

„Der Elfmeter ist für den Schiedsrichter peinlich, für den Ingolstädter Spieler peinlich und für unsere Jungs einfach nur schade, sie wurden um den Sieg gebracht. Mich ärgert das extrem und ich habe da langsam auch kein Verständnis mehr hierfür“, wird Koukoutrigas auf dem twitter-Kanal der SGA zitiert.

Umgekehrte Ereignisse

Was war geschehen? Nach einem Kontakt zwischen Kai Gehring und Ingolstadts Kapitän Stefan Kutschke hatte der Unparteiische Tobias Schultes nach rund einer halben Stunde auf den Punkt gezeigt, Kutschke verwandelte den folgenden Strafstoß zum 1:1-Endstand.

„Ich muss aufpassen, was ich sage. Mir platzt bald der Schlauch“, war Gehring anschließend am Mikrofon von Magenta Sport mächtig angefressen. Der Ärger kam nicht von ungefähr, die Wiederholung zeigte, dass Kutschke erst am Trikot von Gehring zog und anschließend selbst zu Boden ging.

„ Wenn ich es in der Wiederholung sehe, ist es eher kein Elfmeter. ”
FCI-Kapitän Stefan Kutschke

„Wenn ich es in der Wiederholung sehe, ist es eher kein Elfmeter. Da muss ich mich beim Gegenspieler entschuldigen“, stellte Kutschke nach Abpfiff fest. Am doppelten Punktverlust Großaspachs, das aus dem Spiel heraus kaum Torchancen der Hausherren zuließ, änderte dies freilich nichts.

Eine Spitze in Richtung DFB konnte sich Koukoutrigas zudem nicht verkneifen. „Wir spielen in Bayern und es wird seitens des DFB ein Schiedsrichter aus dem Bayerischen Landesverband eingeteilt, da tut man ihm keinen Gefallen und uns hat man den gestern sowieso nicht getan. Ich hoffe, dass das auch in Frankfurt mittlerweile angekommen ist“, so der 45-Jährige.

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