Sonnenhof Großaspach: Neustart für Frommann

Zweikampf im Tor wieder offen

Constantin Frommann von Sonnenhof Großaspach

Constantin Frommann gilt als Torhüter moderner Prägung. ©Imago images/Pressefoto Baumann

Bei der SG Sonnenhof Großaspach sollte sich Constantin Frommann eigentlich Spielpraxis auf hohem Niveau sichern. Dafür schien der „Dorfklub“ eine gute Adresse, war dort doch gerade Kevin Broll gegangen und der Platz zwischen den Posten vakant.

So verständigten sich die Breisgauer mit der SGA, wo der damalige Torwarttrainer David Yelldell vom jungen Freiburger überzeugt war, eine Leihe des früheren U20-Nationaltorhüters. Doch Yelldell zog kurz darauf zum DFB, um die U18-Keeper zu betreuen und unter seinem Nachfolger Rouven Sattelmaier verschaffte sich Konkurrent Maximilian Reule Vorteile.

Der 25-Jährige nutzte diese, um den Platz im Tor zu halten. Frommann bekam zwar zwischenzeitlich zwei Partien, in denen er aber nicht genug Druck machen konnte, um sich letztlich zu behaupten.

Welcher Typ ist gefragt?

In Freiburg wurde die Situation dem Vernehmen nach durchaus kritisch gesehen. Schließlich hoffte man, nach der Saison einen gestanden Profi-Schlussmann zurückzubekommen, was gerade angesichts der Verletzungssorgen in der Bundesliga-Mannschaft perspektivisch die Sorgenfalten mindern würde. Sowohl Mark Flekken als auch Alexander Schwolow waren über Wochen verletzt, sogar die unerfahrene Nummer drei Niclas Thiede musste einmal ran.

In der Winterpause wurden die Karten in Aspach jedoch neu gemischt. Mit einem neuen Trainerteam soll im neuen Jahr der Klassenerhalt noch bewerkstelligt werden. Mike Sadlo und Heiner Backhaus eröffneten dabei auch den Zweikampf im Tor neu.

Welche Spielweise sie wählen werden, dürfte auch für die T-Frage entscheidend sein. Bevorzugen sie einen mutigen Ansatz, bei dem die Abwehr höher steht, würden eher Frommanns fußballerische Vorzüge und seine Vorteile in der Strafraumbeherrschung, also moderneres Torwartspiel, gefragt sein. Steht der „Dorfklub“ tief und muss viele Torschüsse zulassen, dürfte die Tendenz zum auf der Linie starken, eher „klassischen“ Torwart Reule gehen.

Im letzten Test vor Saisonbeginn kamen beide Kontrahenten zu einem 45-Minuten-Einsatz gegen den VfR Aalen, beim 4:0 gab es jedoch wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen. In den beiden Tests zuvor hatte jeder einmal durchspielen dürfen. Wer am Montag im prestigeträchtigen Spiel gegen den FCK im Kasten stehen wird, ist also noch offen.

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