Sonnenhof Großaspach: Sadlo stolz auf Remis beim FCK

Reule sticht heraus

Mike Sadlo bei Sonnenhof Großaspach

Einen Punkt gab es für Mike Sadlo (vorne) in seinem ersten Drittliga-Spiel. ©Imago images/Jan Huebner

Mit 0:0 endete die erste Partie der SG Sonnenhof Großaspach mit Mike Sadlo an der Seitenlinie – für die Defensive des Dorfklubs ein außergewöhnliches Ergebnis, kassierte sie in den letzten sechs Spielen zuvor immer mindestens ein Gegentor.

Zum letzten Mal zu Null spielte die SG am 14. Spieltag, als sie mit 1:0 in Zwickau gewann. Damals der Sieggarant: Maximilian Reule, der glänzend aufgelegt war, eine um die andere Zwickauer Chance vereitelte und so zum Matchwinner avanvierte.

Wie wichtig ein starker Reule im Gehäuse ist, war auch gestern zu sehen, als der Keeper einmal mehr über sich hinauswuchs. Grund dafür war auch die Atmosphäre im Fritz-Walter-Stadion: „Die haben mich 45 Minuten lang durchbeleidigt“, so Reule bei MagentaSport über den Auftritt im Tor vor den gegnerischen Fans und weiter: „Ich habe es auch ein bisschen genossen, auch ein bisschen provoziert. Es macht Spaß, vor so einer Kulisse Fußball zu spielen.“

Einstellung stimmt

Reule war neben Leist, Poggenberg und Vlachodimos einer von nur vier Spielern, die gegenüber dem letzten Spiel vor der Winterpause in der Startelf blieben. Ansonsten wechselte Sadlo kräftig durch, brachte etwa den in der Vorbereitung guten Niklas Sommer und die Neuzugänge Matthias Morys sowie Kamer Krasniqi.

Ausschlaggebend für den Punktgewinn auf dem Betzenberg war für den Coach allerdings nicht die veränderte Taktik, sondern die Einstellung seiner Mannschaft. „Am Ende haben wir uns den Punkt redlich verdient“, so Sadlo. „Ich bin mächtig stolz auf die Truppe.“

Hinter dem Lob des Trainers dürfte auch ein wenig Kalkül stecken, um das Selbstbewusstsein seiner Mannschaft vor dem Duell mit den Würzburger Kickers am kommenden Montag weiter aufzubauen.

Würzburg-Schreck Morys

Auch Sadlo weiß allerdings, dass noch nicht alles rund lief, spricht selbst die Umschaltmomente sowie die Chancenverwertung an, wenn es um das Verbesserungspotential seiner Mannschaft geht.

Ob die SG ihre Chancen schon gegen Würzburg besser ummünzen kann? Der FWK kassiert ligaweit die drittmeisten Tore, hielt in der Defensive erst einmal die Null. Großaspach hat hingegen den Würzburg-Schreck in seinen Reihen: Matthias Morys traf in seinen letzten vier Spielen gegen die Kickers fünfmal.

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