Sonnenhof Großaspach: „Stürmische“ Vorbereitung auf Jena

Ersatzspieler drängen sich auf

Oliver Zapel bei der SG Sonnenhof Großaspach

Viel Energie bei der SG – auf und neben dem Platz wie hier bei Trainer Oliver Zapel. ©Imago images/oryk HAIST

Seit vier Spielen ist die SG Sonnenhof Großaspach ohne „Dreier“, dem 1:1 beim TSV 1860 München konnte allerdings dennoch etwas Positives abgewonnen werden. Den Großteil der Partie musste der selbsternannte Dorfklub in Unterzahl bestreiten und tat dies bei der Verteidigung des Auswärtspunktes mit viel Energie und Leidenschaft.

Dennoch: Die Platzverweise sind ein grundsätzliches Problem bei der SG: Fünfmal spielte Großaspach nicht mit elf Mann zu Ende, obwohl die Mannschaft von Trainer Oliver Zapel kurioserweise mit die wenigsten gelben Karten der Liga erhält. Gegen 1860 München war es Jonas Behounek, den es erwischte und der nun gegen Jena fehlt.

Ersatzspieler machen Druck

Zapel muss daher seine Mannschaft wieder umbauen, ausgerechnet auf der Linksverteidiger-Position, wo durch verletzungsbedingte Ausfälle ohnehin wenig Alternativen bestehen. Womöglich rückt Niklas Sommer auf die linke Defensivseite. Ob die SG außerdem Marco Hingerl ersetzen muss, wird sich zeigen: Er laboriert an einer Mandelentzündung, ist fraglich. Der trickreiche Ünlücifci wäre eine Option, falls es Hingerl nicht rechtzeitig schafft.

Die möglicherweise nachrückenden Spieler sind jedenfalls vorbereitet, zumindest, wenn man den Aussagen des Trainers glauben darf. „Stürmisch“ war laut Zapel die Gangart im Training, „alle Jungs haben mächtig Gas gegeben, gerade auch die, die es letzte Woche nicht in den Kader geschafft haben“.

Enge Duelle

Die Motivation sollte also nicht das Problem sein gegen einen Gegner, der scheinbar abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz liegt. Vorsicht ist dennoch angebracht, denn in der Formtabelle steht der FC Carl Zeiss Jena besser da als die SG, schoss in den letzten fünf Spielen doppelt so viele Tore.

So begegnen sich Großaspach und Jena, anders, als es die Tabelle vielleicht vermuten lässt, auf Augenhöhe, weshalb auch Zapel in Bezug auf den FCC „von Schlusslicht oder anderen Aussagen überhaupt nichts hören möchte“.

Bereits in den vergangenen Jahren entwickelten sich oft enge Duelle zwischen Jena und dem Dorfklub. Drei von vier Spielen endeten mit 0:0, einmal gewann der FCC mit 3:2 – noch ist die SG also sieglos gegen die Thüringer, was sich am Sonntag jedoch ändern soll: „Wir werden in allen Bereichen gefordert sein und alles geben, um die Punkte hier zu behalten“, so Zapel.

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