Sonnenhof Großaspach: Zapel warnt vor Meppen

"Müssen in jeder Phase des Spiels hellwach sein"

Oliver Zapel bei der SG Sonnenhof Großaspach

Fordert eine geschlossene Mannschaftsleistung: SG-Trainer Oliver Zapel. ©Imago images/Jan Huebner

Die jüngsten Spiele waren für die SG Sonnenhof Großaspach eine wahre Achterbahnfahrt. Niederlagen gegen Unterhaching, Ingolstadt und Braunschweig folgten jeweils Punktgewinne gegen den CFC, Münster und Zwickau. Das letzte Spiel verlor der Dorfklub gegen Mannheim – wenn sich die Serie fortsetzt, müsste die SG also in der kommenden Begegnung punkten.

In Meppen geht es für die Elf von Trainer Oliver Zapel dann auf den Platz. Keine leichte Aufgabe, denn der SVM verlor keins seiner letzten vier Spiele, wobei er die letzte Partie in der Hänsch-Arena nach Rückstand noch in einen 5:3-Sieg drehte – wahrlich kein Einzelfall, denn bereits dreimal zuvor gelang es den unbeugsamen Meppenern nach einem Rückstand noch zu punkten.

Dementsprechend warnt auch Zapel: „Der SV Meppen gibt sich niemals auf und man darf sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, dass man gegen dieses Team schon irgendwas erreicht hat. Wir müssen daher in jeder Phase des Spiels hellwach sein, wissen um unsere Chancen, kennen aber auch die Risiken.“

Aspacher Stärke

Die Phasen des Spiels, beim Sonnenhof so eine Sache. In der ersten Halbzeit kassiert keine Mannschaft mehr Gegentore als der Dorfklub, kein Drittligist lag bisher so häufig zur der Pause zurück (10 Mal). Allerdings: Auch der Dorfklub beweist Mentalität. In drei dieser Spiele holte Großaspach noch ein Remis, wie beim 1:1 gegen Münster am 12. Spieltag. Das Aspacher Tor fiel in der 87. Minute – wieder eine Besonderheit in den Phasen des SG-Spiels.

Denn in keinem Zeitraum ist die Zapel-Elf so erfolgreich wie zwischen der 76. und 90. Minute, wo Röttger und Co. sechsmal trafen und nur vier Gegentore kassierten. Nur fünf Mannschaften sind in dieser Phase torgefährlicher. Darunter ist allerdings der kommende Gegner. Mit zehn Treffern in der letzten Viertelstunde ist der SV Meppen ein wahrer Experte in der Crunch-Time.

Röttger zurück

Dass es in der Hänsch Arena schwierig werden kann, weiß Großaspach noch aus der Vorsaison. Mit 1:2 ging die Partie bei heimstarken Emsländern verloren. Zapel stand damals noch nicht an der Seitenlinie, weiß aber: „Nicht nur eine situativ gute Leistung von einzelnen Spielern, sondern vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung“ ist gefragt.

Sein Team muss dabei auf Sebastian Bösel verzichten, der rotgesperrt fehlt. Nicolas Jüllich könnte im zentralen Mittelfeld auflaufen – er saß bereits gegen Mannheim auf der Bank. Außerdem kommt Timo Röttger zurück in die Mannschaft. Als Führungsspieler ist seine Präsenz wichtig, wenn eine geschlossene Mannschaftsleistung gefragt ist. Die Marschrichtung für die Partie im Emsland gibt allerdings der Chefcoach vor: „Zusammenhalten und gemeinsam unseren Plan verfolgen.“

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