Türkgücü München: Mit Rabihic in Liga 3?

Drittliga-Interesse am Offensivspieler vorhanden

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 29.05.2020 | 13:42

Kasim Rabihic von Türkgücü München

Kasim Rabihic startete bei Türkgücü durch. ©Imago images/Passion2Press

Bei Türkgücü München ist weiterhin einiges im Unklaren, was die kommende Saison angeht. Geht es in die 3. Liga und wenn ja, in welchem Stadion? Wer Wird Trainer? Diese Fragen haben natürlich größten Einfluss auf die Kaderplanung, doch auch auf Spieler-Seite dürften sich einige so ihre Gedanken machen. Einer, der sich um seine persönliche Zukunft nicht wirklich sorgen muss, ist Kasim Rabihic.

Der Offensivspieler, der mit elf Toren und zehn Vorlagen zu den absoluten Leistungsträgern zählt, wird wohl unabhängig von den Entscheidungen bei Türkgücü in der kommenden Saison in der 3. Liga aufschlagen. Nach Informationen von Liga-Drei.de gibt es Interesse mehrerer Drittligisten am torgefährlichen Techniker, der schon in der letzten Spielzeit mit 14 Toren sowie sieben Assists bei Pipinsried in der vierten Liga auf sich aufmerksam machte. 

Dass der gebürtige Münchener grundsätzlich bei Aufstieg einem Verbleib bei Türkgücü nicht abgeneigt wäre, ist anzunehmen. Den Sprung in die 3. Liga will er mit 27 Jahren aber keinesfalls verpassen. Der Tabellenführer der Regionalliga Bayern täte also gut daran, sich nicht zuviel Zeit zu lassen, Nägel mit Köpfen zu machen, will man den Spielmacher halten.

Bewegung in der Stadionfrage

Sportlich ist momentan nichts zu machen, doch in Sachen Stadion gibt es Bewegung. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, befindet sich der Klub mit der Stadt in Gesprächen über eine Nutzung des Olympia Stadions. Dies sei demnach die wahrscheinlichste Lösung für den Fall, dass Türkgücü aufsteigt, 1860 aber nicht.

Dann würden nämlich mit den "Löwen", der Bayern U23 und Türkgücü drei Mannschaften im Grünwalder Stadion spielen, was der DFB nicht erlaubt. Würden die Sechziger aufsteigen, müssten sie jedoch wohl oder über ihre Heimat verlassen, da die 2. Bundesliga zu hohe Anforderungen an Kapazität und Infrastruktur stellt.

Jedenfalls ist die Teilnahme an Gesprächen mit der Stadt ein Indiz, dass die zuletzt verbreiteten Aussagen, der Regionalligist wolle womöglich aus finanziellen Gründen nicht aufsteigen, eher nicht den Tatsachen entsprechen.