Türkgücü München: Neuer Vertrag für Sararer

Flügelstürmer bleibt beim Aufsteiger

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.2020 | 15:33
Sercan Sararer nimmt Tempo auf.

Sercan Sararer stürmt auch in der 3. Liga für Türkgücü. ©imago images/Passion2Press

Nur einen Spieltag erlebte Sercan Sararer in der vergangenen Rückrunde als Spieler von Türkgücü München. Der im Winter verpflichtete Linksaußen wurde gegen die Reserve des FC Augsburg eingewechselt, anschließend wurde die Spielzeit auf Grund von Corona erst unterbrochen und dann bis 2021 verlängert.

Dann wird Türkgücü bereits in der 3. Liga starten und mit Ihr Sararer: Wie der Aufsteiger am heutigen Dienstag verkündete, verlängerte der Rechtsfuß seinen ausgelaufenen Kontrakt und kann den Saisonstart kaum erwarten: „Ich habe mich in der Coronazeit nicht ausgeruht, sondern jeden Tag trainiert. Ich bin absolut fit und bereit, mit Türkgücü in der dritten Liga anzugreifen und kann es kaum erwarten, wieder auf dem Platz zu stehen.“

Erfahrung aus 1. & 2. Liga

Türkgücü bleibt damit seiner Marschroute treu, den Kader für das erste Jahr in der 3. Liga mit Erfahrung zu bestücken. So beispielsweise beim erst am Montag unter Vertrag genommenen Tom Boere, der bereits in der niederländischen Eredivisie stürmte.

Sararer hingegen absolvierte für Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf 129 Zweitliga-Partien, in denen er 23 Treffer und 30 Vorlagen erzielte. Für das „Kleeblatt“ und den VfB Stuttgart stand er zudem 35 Mal in der Bundesliga auf dem Feld (ein Treffer, eine Vorlage).

Bislang zwei Konkurrenten auf links

Auf dem linken Flügel kann der neue Türkgücü-Trainer Alexander Schmidt somit auf jede Menge Erfahrung zurückgreifen. Mit Dominik Weiß und Furkan Kircicek standen zuvor bereits zwei Akteure für die linke offensive Seite im Kader, für das Duo war die Regionalliga bislang jedoch die höchste Spielklasse.

Aus den namhaften Einzelspielern – auch der von 1860 München losgeeiste Aaron Berzel wird in der kommenden Spielzeit das Trikot des Aufsteigers tragen – wird Schmidt bis zum Saisonstart eine schlagkräftige Einheit formen müssen. Mit bislang acht Ab- und elf Neuzugängen ist zudem ein Umbruch im Gange, den der 51-Jährige moderieren muss.