Viktoria Köln: Lanius blüht auf

Nach schlechter Erfahrung bei Preußen Münster

Dominik Lanius von Viktoria Köln

Als wäre er nie weg gewesen: Dominik Lanius fügte sich im Sommer gleich wieder bei Viktoria ein. ©Imago mages/Duenhölter SportpresseFoto

Dominik Lanius erwartet genau wie sein Trainer Pavel Dotchev ein besonderes Spiel am Samstag: Beide treffen in Preußen Münster auf ihren Ex-Klub. Während Dotchev eher positive Erinnerungen an den SCP hat, ist Lanius froh, den Westfalen den Rücken gekehrt zu haben.

Gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe vom 12.09.2019) erklärte der Innenverteidiger das vor allem mit der Person von Marco Antwerpen: „Das war menschlich eine große Enttäuschung für mich. Es ist ja auch ungewöhnlich, dass man einen Spieler holt, um ihn danach komplett hängen zu lassen. Das Verhältnis zu ihm war gerade zum Schluss sehr angespannt.“

Gleich wieder gesetzt

Der Ex-Trainer der Adlerträger hatte Lanius im Sommer 2018 von der Viktoria nach Münster gelotst, ihn dann aber nur dreimal eingesetzt. Den 22-Jährigen drohte das in seiner Entwicklung deutlich zurückzuwerfen. Schließlich hatte der gebürtige Kölner zuvor schon zwei Spielzeiten in der Regionalliga West als Stammspieler verbracht. 

Sich hinter Simon Scherder, Ole Kittner und anderen Konkurrenten hinten anstellen zu müssen, fiel ihm nicht leicht. So löste er seinen Vertrag im Sommer auf, um zu seinem Jugend-Verein zurückzukehren. Dort ist er eine feste Größe, spielte in allen sieben Partien, davon fünfmal von Beginn an. 

So kann Lanius auch als Erfolgsgeschichte der Kölner Jugendarbeit gelten, obwohl er die Junioren-Teams durchlief, ehe die Nachwuchsabteilung der Viktoria in diesem Jahr offiziell vom DFB als NLZ ausgezeichnet wurde.

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