Viktoria Köln: Stadionvorstellung

Der Sportpark Höhenberg im Detail

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Die Heimstätte von Aufsteiger Viktoria Köln: Der Sportpark Höhenberg. ©imago images/Manngold

Nach dem verpassten Aufstieg 2016/17 in den Relegationsspielen gegen Carl-Zeiss Jena hat es Viktoria Köln nun erstmals in die 3. Liga geschafft. Fans und Verantwortliche können sich auf traditionsreiches Stadion freuen, welches noch einen urigen Charme versprüht. Liga-Drei.de stellt euch den Sportpark Höhenberg vor, wo Viktoria Köln seine Heimspiele austragen wird.

Daten & Fakten

Name: Sportpark Höhenberg (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 6.214 Plätze (durch Zusatztribünen zu Saisonbeginn: 10.001 Plätze)
Sitzplätze: 3.000 (alle überdacht)
Stehplätze: 3.214 (durch zwei Zusatztribünen zu Saisonbeginn: 7.001 Plätze)
Rollstuhlplätze: Ermäßigt + 1 Begleitperson freien Eintritt
Gästeblock: auf der Gegengerade (Stehplatz Block B) (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Lange Zeit mussten die Verantwortlichen kämpfen, dass Viktoria Köln seine Drittliga-Heimspiele im Sportpark Höhenberg austragen darf. Doch nun herrscht Gewissheit und die Fans können sich auf ein traditionelles Stadion mit urigem Charme freuen.

Bereits zu Beginn der 20er entstand auf dem heutigen Gelände eine reines Fußballstadion, in dem der VfR Köln 04 seine Heimspiele austrug. Mit dem Bau einer Laufbahn für die Leichtathletik Wettbewerbe wandelte sich die Anlage in ein Leichtathletik-Stadion um und somit schrumpfte auch die Kapazität von 30.000 auf unter 20.000 Plätze. 

Mit einem Freundschaftsspiel gegen Schalke 04 vor 8.000 Zuschauern wurde das Stadion unter seiner heutigen Bezeichnung als „Sportpark Höhenberg“ eingeweiht. Der Name geht auf den Kölner Stadtteil Höhenberg zurück, der sich auf der rechten Rheinseite befindet.

Ende der 60er Jahre erhielt das Stadion erstmals eine Sitztribüne für rund 1.200 Fans. Durch weitere Modernisierungsmaßnahmen auf der Gegengerade  schrumpfte die Kapazität weiter und umfasste nun nur noch etwa 12.000 Plätze.

Da das Gelände entgütig wieder ein reines Fußball Stadion sein sollte, wurde die damals installierte Laufbahn wieder entfernt und eine weitere Sitzplatztribüne für 3.000 Zuschauer gebaut. 

Für die heutige Zeit eher untypisch hat die Sportanlage keinen offiziellen Sponsoren-Namen. Durch den Erwerb der Namensrechte durch die Flughafengesellschaft Köln/Bonn hieß es in den 90ern für kurze Zeit Flughafenstadion. 

Mit dem Aufstieg in die Regionalliga-West erhielt das Stadion 2012 erstmals auch eine Flutlichtanlage. Um den Auflagen der DFL für die 3. Liga zu entsprechen, wird die Kapazität zur kommenden Saison durch zwei Zusatztribünen auf 10.001 Plätze erweitert. In naher Zukunft muss auch noch eine Rasenheizung installiert werden.

Neben Viktoria Köln nutzen auch die American Footballer der Cologne Crocodiles die Anlage, die auch noch über zwei weitere Trainingsplätze mit Kunstrasen verfügt. Diese werden sowohl zum Training der Profis genutzt als auch als Spielstätte der Jugendabteilungen.

Hinter dem RheinEnergie Stadion des Bundesligisten 1. FC Köln und des Südstadion von Absteiger Fortuna Köln ist der Sportpark Höhenberg das drittgrößte Stadion in der Rheinmetropole und wurde 1993 mit dem internationalen Architekturpreis des IOC prämiert.

Die weiteren bisher vorgestellten Stadien der 3. Liga in der Übersicht:

Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)
Sonnenhof Großaspach (mechatronik arena)
Waldhof Mannheim (Carl-Benz Stadion)
Eintracht Braunschweig (Eintracht Stadion)
1. FC Kaiserslautern (Fritz-Walter Stadion)
1860 München (Grünwalder Stadion)
Chemnitzer FC (Stadion an der Gellertstraße)
Preußen Münster (Preußenstadion)
Hansa Rostock (Ostseestadion)
Hallescher FC (Erdgas-Sportpark)
MSV Duisburg (Schauinsland-Reisen Arena)

Weitere Stadionvorstellungen folgen.

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