Viktoria Köln: Stabilität bringt Punkte

Dotchev-Elf wieder ohne Gegentor

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Montag, 12.10.2020 | 08:54
Justin Butler gegen Bernard Kyere

Kein Vorbeikommen war am gestrigen Sonntag an Bernard Kyere (r.) und Co. ©Imago images/foto2press

Mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien in die Saison gestartet, war Viktoria Kölns Ausgangssituation für die kommenden Partien wahrlich nicht die beste. Mit dem Rücken zur Wand legte die Elf von Trainer Pavel Dotchev allerdings in den zwei folgenden Partien eine blitzsaubere Leistung an den Tag, was beim gestrigen 2:0-Sieg gegen den FC Ingolstadt zu sehen war.

Imposant war vor allem, dass die Viktoria, bisher nicht für kontrollierte Defensive bekannt, den Aufstiegsaspiranten bis auf Einzelaktionen im Griff hatte. Wie schon gegen den 1. FC Magdeburg (2:0) brachten sich die Männer von der „Schäl Sick“ früh in Führung, wobei es dann knifflig wurde.

„Wir wussten nicht, was wir machen müssen“, so Dotchev nach dem Spiel am Mikrofon bei MagentaSport selbst mit einem Lachen, kritisierend, dass seine Mannschaft in den Verwaltungsmodus umschaltete. „In der Halbzeit habe ich gesagt, wir müssen ganz klar auf das zweite Tor spielen.“

Bollwerk auch in Meppen?

Gesagt, getan. Auch wenn der zweite Treffer erst in der Schlussphase fiel, die Kontrolle über das Spiel gab die Viktoria nicht ab und blieb so zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer. Dieses Kunststück gelang der Dotchev-Elf zuletzt an den Spieltagen 25 und 26 der Vorsaison – Gegner damals die SG Sonnenhof Großaspach und der FC Ingolstadt.

Drei Spiele in Folge ohne Gegentor, das wäre allerdings auch die Viktoria seit dem Wiederaufstieg in Liga drei eine Premiere, realisiert werden kann das Szenario, wenn am kommenden Sonntag das Gastspiel beim SV Meppen auf dem Plan steht. Vier Gegentore gab es gegen die Emsländer in der vergangenen Spielzeit – mit neu gewonnener Stabilität scheint allerdings auch in der Hänsch-Arena etwas möglich.