Viktoria Köln: Wer steht zwischen den Pfosten?

Saison für André Weis wohl beendet

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2020 | 09:36
Daniel Mesenhöler bei Viktoria Köln

Daniel Mesenhöler (hinten) „brennt“ laut Dotchev auf einen Einsatz. ©Imago images/Thomas Zimmermann

Beständig ist nur der Wandel heißt es in dieser Saison auf der Torwart-Position bei Viktoria Köln. Nachdem der in der Winterpause verpflichtete André Weis im Kampf um einen Platz zwischen den Pfosten die Nase vorn hatte und seit dem 21. Spieltag immer im Tor stand, verletzte er sich vor dem Spiel gegen Waldhof Mannheim beim Aufwärmen und musste draußen bleiben. Diagnose: Muskelfaserriss, es „sieht nicht gut aus, für die restlichen zwei, drei Wochen“, sagte Trainer Pavel Dotchev in Bezug auf die Verletzung auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal.

Patzler oder Mesenhöler?

Gegen Waldhof Mannheim rückte Sebastian Patzler ins Tor, mit Daniel Mesenhöler hat die Viktoria die etatmäßige Nummer eins in der Hinterhand. Wer also steht gegen den SV Meppen am heutigen Dienstag im Tor?

Dotchev will sich dazu nicht festlegen. Patzler bescheinigte er ein „sehr gutes Spiel“ gegen Waldhof Mannheim, lediglich unglücklich sah er beim entscheidenden Gegentor aus, während Mesenhöler den ihm vor der Saison zugedachten Platz zurückgewinnen will.

So informiert Dotchev, dass Mesenhöler auf einen Einsatz „brennt“, spricht auch bei ihm von „Top-Leistungen“, weshalb sich für den Trainer eine „schwere Entscheidung“ ergibt.

Lehren aus der Hinrunde

Beim kommenden Gegner gibt es solche Gedankenspiele nicht. Der SV Meppen agiert mit Erik Domaschke als klarer Nummer eins, die allerdings in den drei Spielen nach Corona sechsmal hinter sich greifen musste.

Um die dringend benötigen Punkte im Abstiegskampf einfahren zu können, scheint also durchaus etwas möglich bei der Viktoria, die bekanntlich stark in die Saison startete und zwischenzeitlich nach unten durchgereicht wurde.

„Wir dürfen nicht wieder in eine Spirale kommen“, warnt auch Dotchev, der der als Marschroute für die kommende Partie gegen Meppen ausgibt: „Das einzige, das wir jetzt machen können, ist Gas geben und die drei Punkte in Köln lassen“.

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