Vorschau auf FCK gegen Energie Cottbus

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 02.11.2018

Kühlwetter bejubelt Huths Siegtreffer, den er selbst vorbereitete.

Wurden gegen Aalen gemeinsam eingewechselt und schossen die beiden Tore zum Sieg: Christian Kühlwetter (l.) und Elias Huth. ©Imago/Eibner

Wenn am Freitag (Anstoß 19 Uhr, live auf Telekom Sport) der 1. FC Kaiserslautern zum nächsten Heimspiel einlädt, kommt mit Energie Cottbus ein durchaus gern gesehener Gast auf den Betzenberg. Sechs Mal empfingen die Lauterer bisher die Mannschaft aus Brandenburg und heimsten dabei vier Siege und zwei Unentschieden ein. Diese ungeschlagene Serie soll nun ausgebaut werden.

1. FC Kaiserslautern: Der Blick geht nach oben

Der verkorkste Saisonstart und die unglückliche Remisserie mit drei Punktverlusten in der Nachspielzeit scheinen abgeschültet. Die Pfälzer haben nun wieder Anlauf Richtung Aufstiegsränge genommen und nach vier Siegen in den letzten fünf Spielen zieren sie Rang sieben und sind nur zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt.

Zu erwarten ist, dass Michael Frontzeck am Freitagabend nahezu die gleiche Mannschaft auf das Feld schickt, die bereits am Montag mit 2:1 beim VfR Aalen gewonnen hat. Immerhin ist das Team „verletzungstechnisch sauber rausgekommen aus dem Spiel in Aalen“, wie der Trainer auf der Pressekonferenz vor der Partie verriet.

Aus dem Lazarett kann Frontzeck allerdings auch noch keine Rückkehrer begrüßen. Stammkeeper Jan-Ole Sievers fehlt weiterhin wegen eines Sehnenanrisses im Bizeps. Auch Lukas Gottwalt und Özgür Özdemir sowie die Rekonvaleszenten Lukas Spalvis und Dylan Esmel fehlen immer noch.

FCK-Trainer Frotzeck zählte bei der Spieltags-PK auch den FC Energie Cottbus zu den Traditionsmannschaften, die die Dritte Liga aktuell so interessant machen und erwartet ein schweres Heimspiel gegen einen starken Gegner: „Sie haben ein gutes Umschaltspiel und sind auch bei Standards sehr gefährlich. Wir müssen, wie auch zuletzt, hochkonzentriert bleiben, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

Energie Cottbus: Den Abstand nach unten wahren

Die Lausitzer haben sich mit dem 2:1-Heimsieg gegen Carl Zeiss Jena über den Strich gehievt und wieder die Abstiegsränge verlassen. Dieser Abstand nach unten soll nun endlich auch gehalten werden.

„Wir müssen unsere Leistung mit den Mitteln, die wir zur Verfügung haben, bringen. Uns gegen das Stadion, gegen diese Mannschaft und gegen diese Spieler wehren. Sonst könnten wir ja auch gleich sagen, dass wir uns auf ein 2:0 einigen. Aber das machen wir nicht! Wer in Wiesbaden 2:0 gewinnen kann, der kann auch auf dem Betzenberg etwas holen“, ließ „Pele“ Wollitz bei der Pressekonferenz verlauten.

Dabei muss der Trainer aber wie schon gegen Jena auf Rechtsverteidiger Andrej Startsev verzichten, der noch seine Zwei-Spiele-Sperre nach der Roten Karte gegen Fortuna Köln absitzen muss. Ebenfalls weiter ausfallen werden Maximilian Zimmer (Innenbandanriss), Daniel Stanese und Jonas Zickert (beide Reha). Auch Lars Bender konnte noch nicht voll mittrainieren und dürfte daher für Freitag noch nicht bereitstehen.

Marcelo de Freitas gilt als fraglich, da er zuletzt im Training pausieren musste, dem Kader für das Lautern-Spiel wird er dennoch angehören. Mit Ausnahme dieses einen Fragezeichens gilt ähnlich wie bei den Gastgebern auch für Energie Cottbus, dass sehr wohl mit der nahezu gleichen Startelf wie am vergangenen Spieltag zu rechnen ist.

Unser abschließender Wett Tipp:

Der FCK wird seine Formstärke im Duell Absteiger gegen Aufsteiger bestätigen und die drei Punkte auf dem Betzenberg behalten. » Jetzt mit 1.67-Quote auf FCK-Sieg wetten.