Sercan Sararer bei Türkgücü München

Sercan Sararer geht bei Türkgücü München voran. ©Imago images/Passion2Press

Ohne Zuschauer findet die Partie zwischen Türkgücü München und dem FCK statt. Ohnehin aber würde die Geräuschkulisse, die derzeit bei den Roten Teufeln herrscht, jeden Fangesang übertönen. Mit einer Trainerdiskussion reist der FCK an und muss dabei bei einem Aufsteiger agieren, der sich am ersten Spieltag gut präsentierte. Kann Türkgücü diese Leistung bestätigen?

Türkgücü München: Starker Auftakt

Aufsteiger Türkgücü München musste am ersten Spieltag direkt beim letztjährigen Meister, der U23 des FC Bayern, antreten und setzte dabei mit einem Punktgewinn direkt ein Ausrufezeichen. Bemerkenswert war auch die Art und Weise, wie das 2:2 zustande kam.

So investierte Türkgücü einiges im läuferischen Bereich, zeigte ein gutes Pressing und funktionierende Abläufe – und das bei insgesamt acht Neuzugängen in der Startelf. Auszurechnen ist die Mannschaft aus der bayerischen Landeshauptstadt so nur schwer. Auf der Leistung gegen die U23 des FC Bayern kann Türkgücü also aufbauen, müsse allerdings „konsequenter vor dem Tor sein“, wie Kapitän Sercan Sararer nach dem ersten Spiel bei MagentaSport anmerkte.

Personell stellt sich die Situation rosig dar. Lediglich Atakan Akkaynak fehlt verletzungsbedingt. Mit Boubacar Barry konnte Türkgücü am gestrigen Freitag noch einen Neuzugang präsentieren. Dass Trainer Alexander Schmidt dieselbe Startelf wie zuletzt auf den Platz schickt, ist wahrscheinlich.

FCK: Frühe Unruhe

Nach nur einem Spieltag herrscht Unruhe auf dem Betzenberg. Trainer Boris Schommers steht zur Diskussion, unter der Woche sorgte der Rücktritt von Aufsichtsratsmitglied Martin Wagner für Aufsehen. Der FCK-Trainer selbst gibt sich gelassen. „Ich spüre den kompletten Rückhalt des Vereins. Ich bin in einem stetigen konstruktiven Austausch mit Sportdirektor Boris Notzon und Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt und reflektiere mich dabei auch selbst“, so Schommers auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Sein Personal bleibt im Hinblick auf die 0:1-Niederlage gegen Dynamo Dresden unverändert, Alexander Winkler, Lucas Röser und Nicolas Sessa fehlen also weiterhin verletzungsbedingt. Alternativen sind im Kader allerdings dennoch vorhanden, so kommen Simon Skarlatidis oder Marlon Ritter in Frage, wenn Schommers der Offensive frischen Wind verleihen will.

Auch auf Reisen sicher in der Defensive zu stehen, wäre eine Entwicklung, die der FCK unter Schommers erst noch durchmachen muss. In 17 von 19 Auswärtsspielen der vergangenen Saison kassierten die Lauterer mindestens ein Gegentor.

TV-Tipps: Live-Übertragung auf MagentaSport (Anstoß: Sonntag, 14 Uhr), Kommentar: Franz Büchner. Free-TV-Highlights ab 21:45 Uhr im BR oder ab 22:05 Uhr im SWR

Tipp & Quoten zum Spiel

Türkgücü überzeugte am 1. Spieltag spielerisch, dem FCK könnte die Unruhe zum Verhängnis werden: Heimsieg. »Jetzt mit 10.00-Quote (statt regulär 2.40) bei Bet3000 auf Türkgücü-Sieg wetten!