Waldhof Mannheim: Ersatz für Christiansen gesucht

Defensiv-Allrounder fehlt nach Ampelkarte

Max Christiansen (h.) gegen Marcel Zylla.

Auf Max Christiansen (h.) muss der Waldhof am kommenden Wochenende verzichten. ©imago images/foto2press

Waldhof Mannheim hat seine beeindruckende Serie ausgebaut, der Aufsteiger blieb beim 2:2 gegen die FC Bayern Amateure am Montag und zum 24. Mal in Folge auswärts ungeschlagen. Freude wollte sich im Anschluss aber bei Kapitän Kevin Conrad nicht so richtig einstellen, nachdem die Gastgeber in der Nachspielzeit noch ausgleichen konnten.

„Wenn man da ein Gegentor kriegt nach einem Standard ist das natürlich bitter. Deswegen reden wir jetzt von einem verlorenen Punkt“, so Conrad im vereinseigenen TV, nachdem mit Timo Kern ausgerechnet ein Ex-Waldhöfer spät den Auswärtssieg verhinderte.

Christiansen muss pausieren

Wirklich schwarz wollte aber auch Conrad die Punkteteilung zum Abschluss des 13. Spieltages nicht sehen. Denn: „Auf der anderen Seite haben wir einen Rückstand aufgeholt, in Unterzahl die Führung gemacht, deswegen kann man auch positive Dinge mitnehmen“, so der  Linksverteidiger, der nach auskuriertem Bänderriss sein Comeback in der Startelf des Waldhof gab.

Diese Startelf wird bereits am kommenden Samstag gegen Unterhaching anders aussehen als noch am Montag an der Grünwalder Straße. Max Christiansen, der rund 20 Minuten vor dem Abpfiff mit gelb-rot des Feldes verwiesen wurde, wird das Duell mit dem nächsten Klub aus München definitiv verpassen.

Diring auf die Doppelsechs?

Der 23-Jährige spielte sich nach seinem Wechsel aus Bielefeld auf der Doppelsechs fest, überzeugte dort mit einer guten Mischung aus Aggressivität gegen und Fähigkeiten mit dem Ball. Er verdrängte den zu Saisonbeginn gesetzten Benedict dos Santos, der sich Hoffnungen machen darf, gegen Unterhaching als defensive Option an der Seite von Marco Schuster zu starten. Damit würde Trainer Bernhard Trares auf die 0:4-Pleite reagieren, die der Waldhof im letzten Heimspiel gegen Halle hinnehmen musste.

Sollte sich Mannheim vor den eigenen Fans offensiver präsentieren wollen, wäre Dorian Diring die naheliegende Option im defensiven Mittelfeld. Der quirlige Franzose ist eigentlich in der offensiven Dreierreihe gesetzt, durfte sich in der Vergangenheit aber auch schon als Spielmacher aus einer tieferen Position heraus zeigen.

So könnte die Trares-Elf den Druck entwickeln, den Unterhaching zuletzt nur selten aufkommen ließ: Die Spielvereinigung musste in ihren letzten fünf Spielen lediglich zwei Gegentreffer hinnehmen.

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