Preußen Münster: Konrad-Transfer erneut geplatzt

Berater gibt Metzelder einen Korb

Zweikampf zwischen Aouida und Konrad

Manuel Konrad (r.) hier noch im FSV-Trikot wechselt definitiv nicht nach Münster. ©Imago

Drittligist Preußen Münster kommt bei seinen Bemühungen um Manuel Konrad einfach nicht zum Zug. Der Transfer des Mittelfeld-Routiniers von Zweitligist Dynamo Dreden zu den Westfalen ist nach Informationen der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 12.06.2017) auch im zweiten Anlauf geplatzt.

Manuel geht definitiv nicht zu den Preußen. (Konrad-Berater Stephan Engels)

Demnach sind die Verhandlungen mit Konrads Berater Stephan Engels inzwischen endgültig gescheitert. „Das Thema ist für uns erledigt“, sagte der frühere Nationalspieler der Bild: „Manuel geht definitiv nicht zu den Preußen.“

Verbleib in Dresden?

Für das ergebnislose Ende der Vertragsgespräche sind offenbar finanzielle Gründe ausschlaggebend gewesen. Die Bild bringt den KSC als weitere Interessenten ins Gespräch, der nach den Verpflichtungen von Hofmann und Bülow allerdings auf der Konrad-Position bestens besetzt ist. Nach Liga-Drei.de-Informationen fühlt sich der ehemalige Frankfurter trotz der großen Konkurrenzsituation in Dresden wohl, zumal die SGD im zentralen Mittelfeld immer noch einen Abgang von Niklas Hauptmann befürchten muss. 

Der Transfer-Flop bedeutet für Preußen-Coach Benno Möhlmann einen Dämpfer bei den Planungen für die neue Saison. Konrad galt schon längere Zeit als Wunschspieler des 62-Jährigen, der den defensiven Mittelfeldspieler noch aus gemeinsamen Zeiten beim früheren Zweitligisten FSV Frankfurt kennt. Bereits im vergangenen Winter war Konrads Wechsel von Dynamo nach Münster kurz vor dem Abschluss erstmals gescheitert.

Münsters Sportdirektor Malte Metzelder muss nunmehr seine Suche nach einem erfahrenen Spieler für die Sechser-Position neu beginnen. Bislang hat sich Münster erst mit Abwehrspieler Fabian Menig vom Ligakonkurrenten VfR Aalen, Torhüter Luis Klante vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim und Mittelfeldspieler Lucas Cueto vom Schweizer Erstligisten FC St. Gallen verstärkt. Die endgültige Verpflichtung des bisherigen Leihspielers Martin Kobylanski von Legia Warschau soll außerdem kurz bevorstehen.

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