Rot-Weiß Erfurt: Hergesell gibt auf – Nikolaou geht

Fabian Hergesell verliert Kampf um ein Coemback

RWE-Coach Stefan Krämer muss Pläne ändern

Zwei Spieler weniger: RWE-Trainer Stefan Krämer © imago

Fabian Hergesell von Drittligist Rot-Weiß Erfurt hat den Kampf um seine Karriere verloren. Nach gut eineinhalbjähriger Zwangspause wegen massiver Hüftbeschwerden hat sich der 31-Jährige laut eines Berichts der Bild-Zeitung (Ausgabe vom  30.05.2017) zur Beendigung seiner Laufbahn entschlossen.

Es macht keinen Sinn mehr . (Fabian Hergesell)

„Es macht keinen Sinn mehr“, sagte Hergesell  in der Bild-Zeitung: „Die Gesundheit steht im Vordergrund.“

Zweite Laufbahn als Trainer denkbar

Der Abwehrspieler plant nun seinen Wechsel ins Berufsleben. In welchem Bereich Hergesell künftig tätig sein will, ließ der gebürtige Leverkusener öffentlich zumindest vorerst noch offen. Während seiner langen Pause war wiederholt von einer zweiten Laufbahn als Trainer die Rede.

Hergesell dürfte die Entscheidung nicht leicht gefallen sein. Um wieder fit zu werden, schuftete der Defensivmann monatelang in der Reha. Zur Intensivierung der Aufbauarbeit war Hergesell mitsamt seiner Frau und zwei Kinder zwischenzeitlich wieder in seine Heimat nach Leverkusen gezogen.

Auch für RWE hat Hergesells gescheiterter Comeback-Versuch Folgen. Trainer Stefan Krämer hatte die Rückkehr des Linksverteidigers durchaus auf der Rechnung. Der Klub bot Hergesell zuletzt sogar noch eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages an.

Krämer muss außerdem die Zukunft ohne Jannis Nikolaou planen. Der Defensiv-Mann wird die Thüringer trotz einer neuen Vertragsofferte laut Bild definitiv verlassen. Nikolaous Ziel ist angeblich ein Verein in der zweiten Liga.

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