Rot-Weiß Erfurt: Stadionvorstellung

Das Steigerwaldstadion im Detail

Steigerwaldstadion, Heimspielstätte des FC Rot Weiß Erfurt

Seit eh und je die Heimspielstätte von Rot Weiß Erfurt: Das Steigerwaldstadion. ©Imago/Bild13

Die Heimspielstätte des Drittliga-Dinos Erfurt muss man normalerweise nicht mehr vorstellen, bereits seit über 80 Jahren pilgern Fans aus ganz Deutschland in das atmosphärische Rund am Steigerwald.

Nachdem wir Euch jedoch bereits die Arenen in Aalen (Ostalb-Arena), Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld), Karlsruhe (Wildpark), Meppen (Hänsch-Arena), Unterhaching (Alpenbauer Sportpark) und Würzburg (Flyeralarm Arena) präsentiert haben, wollen wir unsere Reihe fortsetzen und Euch auch einen Blick auf die Daten und die Geschichte des Steigerwaldstadions nicht vorenthalten:

Name: Steigerwaldstadion (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 18.611 Plätze
Sitzplätze: 9.495
Stehplätze: 7.509
Rollstuhlplätze: 14
Sehbehindertenplätze: 10
Gästeblock: 2.087 Stehplätze  (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Den idyllischen Steigerwald erkor die Stadt Erfurt bereits 1927 als Standort für einen neuen Sportkomplex aus. Das 35.000-Zuschauer fassende Stadion wurde 1931 fertiggestellt und hörte auf den Namen „Mitteldeutsche Kampfbahn“.

Unter sowjetischer Führung wurden auf dem Rasen der Spielstätte nach dem zweiten Weltkrieg Kartoffeln angepflanzt, erst im Jahr 1948 durften die Erfurter wieder Fußballspiele dort austragen, jetzt unter dem Namen „Georgij-Dimitroff-Stadion“.

Der Zuschauerrekord wurde im Spiel Turbine Erfurt gegen Chemie Leipzig aufgestellt. 47.390 Zuschauer wollten die Partie sehen, die mit 2:1 für BSG Chemie Leipzig endete. Beide Tore erzielte übrigens Rolf Grupe.

Nicht nur die Erfurter Fußballmannschaft war auf dem Spielfeld aktiv, auch mehrere Leichtathletikveranstaltungen fanden dort statt. Zudem war die Arena fünf Mal Austragungsort von Länderspielen der DDR (Marokko, Polen, 2x Bulgarien, Tschechoslowakei).

1991 durften die Erfurter abstimmen und gaben dem Stadion seinen heutigen Namen. In den folgenden Jahren wurden aufgrund des sportlichen Erfolgs von RWE (Einzug in die zweite Bundesliga) sowie der Bewerbung Erfurts um die Deutsche Leichtathletik-Meisterschaft mehrere Umbauten vorgenommen, beispielsweise wurde die alte Holztribüne abgerissen und erneuert.

Als weitaus langwieriger erwies sich die Erneuerung des Flutlichts. Fast vier Jahre dauerte es, bis die neuen Strahler im Jahr 2003 das saftige Grün im Erfurter Stadion erleuchten konnten.

Ab 2015 wurde das Steigerwaldstadion modernisiert und erhielt dabei sein heutiges Aussehen. Im Zuge der Umbauarbeiten musste auch das altehrwürdige Marathontor weichen. Dafür verfügt das Stadion heute über ein Multifunktionsgebäude, in dem Tagungsräume sowie ein Veranstaltungsbereich für bis zu 2.000 Personen Platz finden.

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