1. FC Magdeburg: Franz zwischen Euphorie und Vernunft

Konstanz nicht nur bei Heimspielen wichtig

Euphorie nur im Umfeld erwünscht: Maik Franz (l.)

Fordert Besonnenheit: Maik Franz (l.) © imago/foto2press

Beim 1. FC Magdeburg genießt auch die Vereinsspitze in der Länderspielpause die gute Stimmung durch den bislang erfolgreichen Saisonverlauf. Geschäftsführungs-Assistent Maik Franz mahnt für den angestrebten Aufstieg in die zweite Liga allerdings weiterhin Vernunft zur Bewältigung des weiteren Weges an.

Wichtig ist, dass die Verantwortlichen kühlen Kopf bewahren. (Maik Franz zum Umgang mit der FCM-Euphorie)

„Die Euphoriewelle soll ruhig laufen. Wir haben kein Problem damit. Aber wichtig ist, dass die Verantwortlichen einen kühlen Kopf bewahren“, sagte Franz der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 05.10.2017) zum Spagat der Elbestädter zwischen der Begeisterung ihrer Fans und den Anforderungen im Alltag.

Heimstärke von großer Bedeutung

Aus Sicht des früheren Profis ist die anhaltende Heimstärke der Mannschaft von Trainer Jens Härtel (25 Heimpunkte seit April in Folge) zur Erfüllung des Traums vom Aufstieg bislang von immenser Bedeutung. „Die Wucht der Mannschaft in Kombination mit den Fans ist beeindruckend“, konstatierte Franz und bescheinigte dem Team, ihr Potenzial vollkommen auszuschöpfen. Die Fitness der Spieler sei zudem in hervorragender Verfassung, so dass problemlos zwischen Wucht und Kontrolle umgeschaltet werden könne.

Obwohl der FCM mögliche Konkurrenten im Rennen um den Aufstieg schon weitgehend abgeschüttelt hat, dürfe sich der Tabellenzweite nach Meinung von Franz nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen. Vielmehr sei für weitere Auswärtsspiele eine konstante Bestätigung der Heimstärke notwendig.

„Wenn wir nicht die Wucht auch auswärts auf den Rasen kriegen, sind wir schlagbar“, orakelte der 36-Jährige. Als Beleg für seine These führte Franz die beiden Saisonniederlagen des früheren Europacup-Gewinners zum Saisonauftakt bei der SG Sonnenhof Großaspach und im Ost-Duell beim FSV Zwickau (8. Spieltag) an.

Grundsätzlich allerdings sieht Franz Härtels Kader unabhängig von den schon acht Punkten Vorsprung auf den Tabellenfünften SpVgg Unterhaching als ernsthaften Aufstiegskandidaten: „Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben.“

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