19 Drittligisten sind weiterhin für vier Absteiger

DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Mit einer baldigen Reaktion von DFB-Vizepräsident Rainer Koch darf gerechnet werden. ©Imago/Jan Huebner

Die Diskussionen und Planungen der Regionalliga-Reform gehen in die nächste Runde. Wie die Drittligisten am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung verkündeten, sind 19 von ihnen weiterhin bereit, ihre Zustimmung zu vier direkten Absteigern zu geben. Darüber hinaus erklären sich 19 Klubs bereit, den Kompromiss einer Teilung der aktuellen Staffel Nordost mitzutragen.

Die Klubs stellen in ihrer gemeinsamen Erklärung fest: „Da es auf Grund kollidierender Interessen keine optimale und alle Vereine und Verbände zufriedenstellende Lösung geben kann, tragen die aktuellen Drittligisten den Kompromiss der Splittung der Herren-Regionalliga Nordost mit und fordern von den Verantwortlichen des Nordostdeutschen Verbandes die Zustimmung mit dem Ziel einer fairen Aufstiegsregelung.“

Cottbus hat andere Ideen

Damit nicht konform geht Energie Cottbus. Die Lausitzer lehnen ein Modell mit vier Regionalligen unter der Prämisse der Aufteilung des NOFV Gebiets ab und bevorzugen eine Aufstockung der 3. Liga auf 22 Klubs, wie Sie in einer eigenen Erklärung mitteilen.

Cottbus befürchtet durch eine Aufteilung der Nordost-Staffel längere Anfahrtswege und dadurch einen starken Anstieg der Kosten. Außerdem würden einige Derbys wegfallen. In ihrem Vorschlag würde es bei fünf Regionalligen bleiben, aus denen die Meister direkt aufsteigen und demzufolge auch fünf Klubs aus der 3. Liga absteigen.

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