26. Spieltag: Die Stimmen vor den Samstagsspielen

Was wird heute wichtig?

Torsten Ziegner coacht seine Mannschaft

Die Elf von Torsten Ziegner empfängt Münster. Behält der FSV die drei Punkte zuhause? ©Imago/foto2press

Sieben Partien stehen am heutigen Samstag an, auch die wurden bei unserem neuen Promi-Tipp untersucht. Wie aber will Euer Team punkten? Wir haben für Euch die Stimmen gesammelt und zeigen damit, auf was es am 26. Spieltag ankommt.

Osnabrück vs Großaspach:
Der Angriff ist auch dieses Mal wieder Trumpf an der Bremer Brücke. „Ich werde offensiv aufstellen“, kündigt Trainer Daniel Thioune an und zählt vor allem auf Anführer Alvarez: „Ich mache kein Geheimnis daraus, Marcos wird am Samstag von Beginn an spielen.“

Gästetrainer Sascha Hildmann will in Osnabrück „kompakt stehen“. Seine Mannschaft müsse „von Beginn an präsent sein“, appelliert der Trainer. Dann ist laut Hildmann einiges möglich: „Wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen, bin ich mir sicher, dass wir am Samstag an der Bremer Brücke erfolgreich sein können.“

Unterhaching vs Lotte:
Hachings Coach Claus Schromm beschäftigte noch die Niederlage in Chemnitz: „Der Gegner lag schon am Boden aber wir haben ihm netterweise wieder aufgeholfen und die Führung aus der Hand gegeben.“ Den kommenden Gegner Lotte sieht er „im Aufschwung“, dennoch müsse Haching in der kommenden Partie nur auf sich schauen, meint der 48-Jährige.

Gästetrainer Andreas Golombek fordert hingegen von seiner Mannschaft mehr Effizienz, also „nicht ganz so viele Chancen erspielen, sondern aus den wenigen Torchancen eben möglichst viel machen.“

Wir müssen den Gegner bearbeiten, bis er fällt. (Rüdiger Rehm)

Wehen Wiesbaden vs Halle:
Wie zuletzt gegen Fortuna Köln erwartet SVWW-Coach Rüdiger Rehm ein körperlich starkes Team. Laut Rehm hat der HFC eine Mannschaft, „die von den Namen her in die Top-Kategorie der 3. Liga gehört“. Deshalb fordert er von seinen Spielern unmissverständlich: „Wir müssen den Gegner bearbeiten, bis er fällt!“

Gästetrainer Rico Schmitt sieht seine Mannen bereit für das Auswärtsspiel. „Wir sind nach dem 0:1 gegen den KSC nicht in eine depressive Phase gefallen und wollen auch in Wehen an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen.“ Aufpassen müssen die Hallenser laut Schmitt vor allem in zwei Situationen: „Sowohl im Umschaltspiel als auch bei Standards brauchen wir große Aufmerksamkeit.“

Zwickau vs Münster:
Reagieren statt agieren ist für Schwäne-Coach Torsten Ziegner kein Thema: „Wir wollen aufgrund des Heimspiels aktiv sein“, so der 40-Jährige und stellt klar: „Wir treten an um das Spiel zu gewinnen.“

Preußens Trainer Marco Antwerpen erkennt beim FSV eine „Spielweise, die uns aufgrund unserer körperlichen Voraussetzungen durchaus entgegenkommt“. Er will vor dem Duell nicht zu viel verraten, seine Mannschaft könne er „etwas umstellen, um den Gegner vor eine neue Aufgabe zu stellen“.

Wir wollen, dass sich der Funken vom Platz auf die Fans überträgt. (Pavel Dotchev)

Rostock vs Magdeburg:
„Das sind tolle Spiele, für die man lebt und hart arbeitet“, bringt es Hansa-Coach Pavel Dotchev auf den Punkt. „Wir sind so selbstbewusst, dass wir auch gegen den Tabellenführer gewinnen wollen.“ Auch die Zuschauer will Dotchev wieder mit ins Boot holen: „Wir wollen, dass sich der Funken vom Platz auf die Fans überträgt.“

Auch Jens Härtel weiß natürlich um die Brisanz des Duells: „Das ist kein ganz normales Spiel, zwei Mannschaften mit den größten Fankulissen treffen aufeinander. Hinzu kommt die enge Tabellenkonstellation.“ Laut Abwehrmann Schiller müsse der FCM „als Mannschaft auftreten und leidenschaftlich aufspielen“.

Paderborn vs Würzburg:
Der Trainer des Tabellenzweiten Steffen Baumgart ließ sich vor der Partie nicht groß in die Karten schauen: „Das wird eine sehr interessante Aufgabe, wir wollen unsere Stärken im Spiel nach vorne nutzen.“

Etwas Zählbares will allerdings auch der FWK mitnehmen. „Wir wollen wenig Chancen zulassen und sind optimistisch, dass wir dort punkten können“, so Coach Michael Schiele und Angreifer Dominic Baumann ergänzt: „Wir wissen, dass Paderborn extrem stark ist. Dennoch wollen wir sie ärgern und immer wieder Nadelstiche setzen.“

Aalen vs Meppen:
Die Personalsituation beim VfR Aalen ist erneut angespannt, Trainer Peter Vollmann sieht dennoch keinen Grund zu zetern. „Wir haben in den vergangenen Wochen nicht gejammert und werden das auch jetzt nicht tun.“ Grund dafür sind auch die jüngsten Leistungen: „Die Mannschaft hat sich immer sehr geschlossen präsentiert.“

Meppens Coach Christian Neidhart kommt nicht umhin zu betonen, dass der kommende Gegner „über große Qualität im Kader verfügt. Wir bekommen es mit einer spielstarken Mannschaft zu tun, die gerade zu Hause viele Punkte holt“, so Neidhart auf dfb.de. Wie er die Nuss knacken will, verriet er nicht.